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THW-Thema

Praktische Ausbildung in der Erstversorgung und dem Transport von Verletzten

7. und 21. Juni 2016

Memmingen (JS). Unter der fachlichen Begleitung eines Ausbilders des Bayerischen Roten Kreuz Memmingen (BRK) übte die erste Bergungsgruppe gemeinsam mit den Fachgruppen Räumen und Logistik-Verpflegung an zwei Übungsabenden die Erstversorgung und den Transport von Verletzten im Gelände.

Die Verletztenversorgung bildet eigentlich keine Kernaufgabe des Technischen Hilfswerks. Ein schnell agierendes und flächendeckend ausgebautes Netz an Rettungs- und Sanitätsdiensten sichert diesen Bereich ab. Jedoch wird das THW in seiner Funktion als Zivilschutzorganisation immer wieder mit Großschadenslagen konfrontiert, in denen das System überlastet ist. Auch kann es im Rahmen von Übungen oder Einsätzen zu Unfällen kommen, in die eigene Helferinnen oder Helfer verwickelt sind. In diesem Fall wird von den THW Helfern eine fundierte Erste-Hilfe Ausbildung erwartet. Um den Wissen- und Kenntnisstand aufrechtzuerhalten, werden in regelmäßigen Abständen auch Themen der Ersten-Hilfe und der Verletztenversorgung geübt.

Am 7. Juni stand zunächst für die Helfer der Bergungsgruppe I und den Verpflegungstrupp der Fachgruppe Logistik die Auffrischung der Grundlagen der Ersten-Hilfe auf dem Dienstplan. Einen Schwerpunkt bildeten die Maßnahmen, die beim Auffinden einer Verletzten Person zu treffen sind. Neben der Überprüfung der Vitalfunktionen und der Erstversorgung, übten sich die Helfer im Umgang mit Verbandsmaterial.

Um das Erlernte in die Praxis umzusetzen und weiter zu vertiefen, folgte am 21. Juni der praktische Teil der Ausbildung. Als zusätzliche Teilnehmer stießen an diesem Übungsabend die Helfer der Fachgruppe Räumen dazu. Die Aufgabe bestand für die Helfer darin, zwei Verletzte Personen aus schwer zugänglichen Lagen zu retten. Dabei galt es ein Opfer mittels Techniken der Höhenrettung vom Übungsturm und eine weiter Person von einem Trümmerkegel zu retten. Unter der fachlichen Aufsicht eines Ausbilders des BRK Memmingen, wurde insbesondere die Versorgung der Patienten bewertet.

Ein positives Feedback der Helfer bestätigte die Wichtigkeit derartiger Ausbildungsvorhaben. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Dietmar Notz vom BRK Memmingen für die hervorragende Ausbildung und Vorbereitung der Übungsabende.

Bilder: THW Memmingen, Philipp Baur

Einsatz: Großeinsatz des THW in Simbach am Inn

9. bis 12. Juni 2016

Simbach/Memmingen (DH).  Vom 9.–12. Juni 2016 war die Fachgruppe Räumen des Technischen Hilfswerks  (THW) Memmingen zur Unterstützung der Aufräumarbeiten nach einem Unwetter in Simbach am Inn. Nachdem ein Starkregen am 1. Juni zu schwersten Überflutungen mit umfangreichen Schäden geführt hatte, waren Einsatzkräfte der verschiedensten Organisationen vor Ort, um die betroffenen Menschen zu retten, zu versorgen sowie die dringlichsten Schäden zu beheben. Aufgrund der weitgehenden Zerstörung der Infrastruktur wurden auch zahlreiche Spezialkräfte des THW angefordert.

Das THW hat dabei Fähigkeiten aus allen Bereichen seines vielfältigen Einsatzrepertoires eingesetzt. So wurden mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen 3,1 Millionen Liter Trinkwasser aufbereitet. 750.000 Liter mit Öl verschmutzten Wassers wurden mit einer Ölseparationsanlage gereinigt. In Wittibreut (Landkreis Rottal-Inn) errichteten Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Brückenbau eine Behelfsbrücke, da die ursprüngliche Brücke aufgrund der Starkregenfälle und Überschwemmungen nicht mehr befahren werden konnte. Drei weitere Brücken werden in den kommenden Wochen errichtet. Baufachberater beurteilten die Statik angeschlagener und gefährdeter Gebäude und entwickelten Konzepte für eine fachgerechte Abstützung oder empfahlen die Sperrung einsturzgefährdeter Gebäude. THW-Kräfte pumpten Keller leer, stellten mit Notstromaggregaten Strom zur Verfügung, leuchteten Einsatzstellen aus und verbauten Sandsäcke.

Die Helfer der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen wurden mit dem Berge-Räumgerät (Radlader) und dem LKW-Kipper angefordert. Gemeinsam mit den Räumgruppen aus Rosenheim, München, Ingolstadt, Augsburg, Schwandorf und Eggenfelden beseitigten die acht Helfer aus Memmingen Schutt, Geröll und Schlamm von den Straßen, Bauschutt und Sperrmüll wurde auf LKWs verladen und zu zentralen Sammeldeponien gefahren. An zwei Hängen in Simbach und Umgebung wurden umfangreiche Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein (erneuter) Murenabgang hätte hier mehrere Häuser und damit weitere Menschenleben in Gefahr gebracht.

Vier Tage waren die Memminger Helfer in Simbach im Einsatz. Die Bilder hinterließen bei ihnen tiefe Eindrücke und zeigten eindrucksvoll die Zerstörungsgewalt des Wassers im so beschaulich erscheinenden Simbach auf. Die gröbsten Hindernisse auf den Straßen sind zwar entfernt und diese wieder weitgehend passierbar und eine Grundversorgung in allen Bereichen der Infrastruktur ist wieder hergestellt, dennoch werden die Aufräumarbeiten noch Monate dauern.

Weitere Informationen über den THW-Einsatz in Simbach auf den Seiten des Landesverbandes Bayern: hier, hier und hier sowie auf den Seiten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk: hier und hier.

Bilder: THW Memmingen (Tobias Hassel, Thomas Heiland, Florian Kispert)

THW Vereinsausflug nach München

11. Juni 2016

München (MD). 38 Helfer/innen, inkl. Jugendgruppe, reisten dieses Jahr mit dem THW Förderverein Memmingen in die Landeshauptstadt.

Mit dem Zug ging es früh am Morgen zum Vereinsausflug nach München. Dort besuchte die Gruppe die BMW Welt und konnte in einer organisierten Führung interessante Eindrücke rund um die Automarke BMW gewinnen. Den Ausklang absolvierte die Reisegruppe dann im Englischen Garten. Das regnerische Wetter konnte der Stimmung keinen Abbruch tun.

Bilder: THW Memmingen, Manuel Dehn

Grundausbildungsprüfung erfolgreich absolviert

4. Juni 2016

Günzburg/Memmingen (DH). Die diesjährige Grundausbildungsprüfung des Geschäftsführerbereiches Kempten fand heute im Ortsverband Günzburg statt. Vier Helfer aus dem Ortsverband Memmingen legten ihre Prüfung zur Einsatzbefähigung ab.

Mit Bestehen der Grundausbildungsprüfung erhalten die Helferanwärter nun die offizielle Befähigung, im Technischen Zug ihren Dienst zu tun und im Einsatz als vollwertige Helfer mitzuwirken. Nach der theoretischen Prüfung, bei der 20 Fragen aus allen Bereichen des Technischen Hilfswerks geprüft wurden, mussten die Prüflinge an zahlreichen praktischen Stationen ihre erlernten Fähigkeiten beweisen.

Der Ortsverband Memmingen freut sich über vier neue Helfer, die die Grundausbildungsprüfung erfolgreich abgelegt haben und nun die Bergungs- und Fachgruppen verstärken werden.

Interesse Helfer zu werden? mitmachen!

Bilder: THW Memmingen, Andreas Fritsche



Einsatz: Hangrutsch in Frickenhausen

3. Juni 2016

Frickenhausen (Lauben) (DH). Am 3. Juni 2016 waren im Unterallgäu in den Abendstunden heftige Starkregenfälle zu verzeichnen, die stellenweise zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern führten. Besonders betroffen waren die Gebiete um Reichau, Klosterbeuren, Boos und Frickenhausen.

In Frickenhausen (Lauben) rutschte ein Teilstück eines Hanges ab und in ein Wohnhaus. Zu diesem Einsatz wurden neben den örtlichen Feuerwehren Frickenhausen und Lauben sowie dem Kreisbrandmeister auch der Fachberater des THW Memmingen alarmiert. Da durch die mögliche Beschädigung des Hauses Fragen der Baustatik betroffen waren, rückte der Baufachberater des Ortsverbandes aus. Um eine weitere Durchfeuchtung des Hangs zu verhindern wurden mit Unterstützung der Feuerwehr Ottobeuren mit Hilfe der Drehleiter Planen angebracht. Zusätzlich wurde das in der oberhalb des Hanges gelegenen Wiese stehende Wasser abgepumpt, um auch auf diese Weise die Durchfeuchtung zu reduzieren. Ein oberhalb des Hangs stehender Strommast wurde stabilisiert, sodass er nicht umstürzt. Die Feuerwehr Erkheim leuchtete die Einsatzstelle bei hereinbrechender Dunkelheit aus.  Nach Abschluss der notwendigen Sicherungsmaßnahmen gegen 23:30 Uhr konnte der Baufachberater von der Einsatzstelle abrücken. Der Baufachberater stand der Einsatzleitung als Ansprechpartner und fachkundiger Berater zur Verfügung und unterstützte diese bei der Umsetzung aller Maßnahmen.

Bilder: THW Memmingen, Andreas Fritsche

Helferinnen und Helfer der Bergungs- und Fachgruppen absolvieren gemeinsame Übung

21. Mai 2016

Memmingen (DH).  Als Szenario der Einsatzübung von Helferinnen und Helfern der Bergungs- und Fachgruppen des THW Memmingen wurde angenommen, dass ein PKW in ein Wohnhaus gerast war. Durch die Wucht des Aufpralls war der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt und das Gebäude derart beschädigt, dass Einsturzgefahr bestand. Ein im Abriss befindliches Gebäude in Memmingerberg bot ideale Rahmenbedingungen, diese Lage zu simulieren.


Nach Alarmierung des THW Memmingen rückte der Zugtrupp zur Erkundung aus. Nach der ersten Lagebeurteilung wurde die 1. Bergungsgruppe zur Rettung der im Fahrzeug eingeklemmten Person angefordert. Der Baufachberater des Ortsverbandes stellte nach Sichtung der äußeren Gebäudeschäden eine Einsturzgefährdung fest. Die 2. Bergungsgruppe wurde, unterstützt durch die Helferinnen und Helfer der Fachgruppen Ortung und Räumen, mit der Abstützung des Gebäudes beauftragt.

Neben einer Abstützung mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) sollte auch eine Holz-Abstützung errichtet werden. An je einer Seite des Gebäudes wurde mit diesen Systemen ein Streb-Stütz-Bock errichtet um die Gefahr eines Einsturzes auszuschließen. Auch im Inneren wurden zur weiteren Erkundung Abstützungen im Bereich des Erdgeschosses und des Kellers vorgenommen; dieser stand aufgrund eines Wasserleitungsschadens Hüfthoch unter Wasser, sodass zur Erkundung besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig waren. Die gestellten Aufgaben verlangten von den Helferinnen und Helfern den Umgang mit einer Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen und Techniken.

Zur Versorgung der Helferinnen und Helfer wurde die im Ortsverband stationierte Fachgruppe Logistik/Verpflegung angefordert, die die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle mit Essen und Getränken versorgte.

Das THW-Memmingen dankt der Firma Max Wild und  A. Kutter GmbH, die uns das Übungsobjekt und das verunfallte Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben. Die Durchführung von Übungen unter realitätsnahen Bedingungen ist entscheidend für den späteren Einsatzerfolg. Dass das Szenario nicht konstruiert ist, zeigten die Pressemeldungen des Tages. Am Morgen des gleichen Tages ereignete sich im etwa 50km entfernten Baienfurt (Landkreis Ravensburg) ein ähnlicher Unfall mit einem Bus, zu dem die Kameradinnen und Kameraden des THW Weingarten alarmiert wurden.

Bilder: THW Memmingen


Lions-Club ermöglicht Kauf eines PKW-Anhängers für die THW-Jugend

13. Mai 2016 

Memmingen (DH). Spende des Lions-Clubs ermöglicht die Anschaffung eines neuen PKW-Anhängers im Ortsverband Memmingen. Im Rahmen des Jugenddienstes wurde dieser bei einer kleinen Feier mit Vertretern des Lions-Clubs, des Lions Hilfswerkes e.V., der THW-Jugend, des THW-Fördervereins und des Ortsverbandes Memmingen nun offiziell übergeben. 

Egal ob es Fahrten zu den jährlichen Zeltlagern, zu auswärtigen Ausbildungsstätten oder Besorgungsfahrten sind, der neue Anhänger wird den Junghelferinnen und Junghelfern der Jugendgruppe und ihren Betreuern gute Dienste leisten. Wo bislang die LKWs des Technischen Zugs zum Einsatz kommen mussten, kann die Jugendgruppe die notwendigen Transporte nun eigenständig und effizient organisieren. Mit einer erlaubten Zuladung von 1,2 Tonnen und seiner umfangreichen Ausstattung mit Klappen, Türen und Auffahrrampen ist er vielseitig einsetzbar. Im Einsatz können auch die Helferinnen und Helfer des Technischen Zug auf dieses Fahrzeug zurückgreifen und zusätzliche Ausstattung schnell und flexibel an die Einsatzstelle bringen.  

Finanziert wurde der Anhänger durch eine Spende des Lions-Clubs Memmingen. Im vergangenen Juli veranstaltete der Lions-Club im Golfclub Westerhart zum 5. Mal ein Benefiz-Golf-Turnier. Mit den Einnahmen wurden soziale und kulturelle Projekte gefördert. Einen Teil des Erlöses stellte der Lions-Club dem Förderverein des THW-Ortsverbandes Memmingen zur Finanzierung dieses PKW-Anhängers für die Jugendgruppe zur Verfügung. Die Jugendgruppe des THW-Memmingen und der gesamte Ortsverband danken dem Lions-Club für diese großartige Unterstützung. 

Informationen zu den technischen Daten des Anhängers und weitere Bilder finden Sie hier

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Brand Bauernhof in Hart (Memmingen)

11. Mai 2016

Hart/Memmingen (DH). Am Mittwoch, den 11. Mai, wurde der Integrierten Leitstelle der Brand einer Stallung in Hart bei Memmingen gemeldet. Zusammen mit den Feuerwehren Memmingen, Amendingen, Buxach und Volkratshofen, dem Rettungsdienst wurde auch der Fachberater THW des Ortsverbands Memmingen alarmiert.

Aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr wurde der  Baufachberater des Ortsverbandes zu einer Lagebeurteilung nachgefordert. Die Einsatzleitung entschied daraufhin, Teile der Gebäude durch den Radlader der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen niederlegen zu lassen. Gegen 10:20 Uhr wurde das Bergeräumgerät (Zettelmeyer Radlader ZL 1801) mit weiteren Helfern nachalarmiert. Nachdem die Helfer einige einsturzgefährdete Wände niedergelegt hatten, wurden mit Hilfe des Radladers weitere Zugänge zur Brandbekämpfung geschaffen. Anschließend standen die Helfer noch bis ca. 13:30 Uhr für weitere Aufträge der Einsatzleitung in Bereitschaft. 

Bilder: THW Memmingen

Alpine 16 - die Übung

9. Mai 2016

Sonthofen (BM). 150 Einsatzkräfte von THW Bayern, Samariterbund Steiermark, Weißes Kreuz Südtirol und ANPAS Italien übten von 5.-8. Mai 2016 in Sonthofen gemeinsam für den Ernstfall.

Am vergangenen Wochenende kamen 150 Einsatzkräfte in Sonthofen zusammen, um gemeinsam an der Katastrophenschutzübung „Alpine 2016" teilzunehmen. Das Technische Hilfswerk (THW) in Bayern arbeitet mit dem Arbeitersamariter-Bund Österreich (ASBÖ) und dem Weißen Kreuz Südtirol seit vielen Jahren zusammen und führt erfolgreich seit 2007 gemeinsame Übungen zur besseren Vorbereitung auf große Katastrophen durch.

In diesem Jahr stellten sich Einsatzkräfte vom THW, ASBÖ, Weißes Kreuz und ANPAS (Associazione Nazionale Pubbliche Assistenze)  für vier Tage den Herausforderungen eines Tornado- Szenarios in einem Gebiet des fiktiven Landes „Tukastan“. In Sonthofen/Oberallgäu übten die Einsatzkräfte zusammen, um der Bevölkerung von Tukastan zu helfen: hier hatte ein Tornado massive Schäden verursacht. Es galt schnellstmöglich verschüttete Menschen aus Trümmern zu retten und medizinisch zu versorgen.  

Erstmalig erfolgte die „Alpine“-Übungsreihe nach den Standards des europäischen Zivilschutz Mechanismus (EUCP, „European Union Civil Protection Mechanism“): Die Einsatzkräfte mussten sich bereits bei der Einreise nach Tukastan, mit den Schwierigkeiten der Einreiseformalitäten an der gespielten Grenze  auseinandersetzen, wie z.B. Fahrzeug- und Personenkontrolle, Anmeldung beim Zoll, Einfuhr-Formalitäten. Die „Base of Operation“ als Ausgangsbasis musste zudem organisiert, aufgebaut und betrieben werden.

Die internationalen Teams lernten sich mit lokalen Behörden auseinander zu setzen, die Schadenslage gemeinsam zu erkunden, Sofort-Hilfsmaßnahmen einzuleiten so wie Abläufe und Kommunikation untereinander abzustimmen.  

Mit 150 Einsatzkräften und insgesamt 250 Teilnehmern war die Übung für das Technische Hilfswerk auch organisatorisch eine große Herausforderung. Die aktiv beteiligten ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden von ausgebildeten internationalen Trainern begleitet. Als Rollenspieler und Verletztendarsteller fungierten über 50 weitere ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte, sowie Beamte der Bundespolizei und des Zollamtes Kempten und Reservisten des Kreisverbindungskommandos. Dankeswerterweise stellte die Bundeswehr das Ausbildungsareal der Jägerkaserne Sonthofen als „Einsatzgebiet“ und die Stadt Sonthofen den Marktanger als „Basislager“ zur Verfügung.

Die Übung wurde organisiert u.a. mit Unterstützung von Mitarbeitern des Auslandreferates der THW-Leitung, des THW-Landesverbandes Bayern, der THW-Geschäftsstelle Kempten und des THW Ortsverbandes Sonthofen.

Quelle: THW, Brigitte Müller

Bilder: THW

Klaus Liepert kommissarisch stellvertretender Landessprecher des THW in Bayern

1. Mai 2016

München/Memmingen (KL/DH). Der Ortsbeauftragte des THW Memmingen, Klaus Liepert, wurde vom Landesausschuss des THW in Bayern zum kommissarisch stellvertretenden Landessprecher des THW in Bayern gewählt.

Die rund 15.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Bayern wählen alle fünf Jahre einen Landessprecher und seinen Stellvertreter. Als Sprecher des Ehrenamtes vertreten diese die Interessen der Helferinnen und Helfer und sind in alle wichtigen Entscheidungen und Entwicklungen des THW einbezogen.

Aus gesundheitlichen Gründen kann der amtierende Landessprecher Rudolf Skalitzky (Landshut) sein Amt seit Ende des vergangenen Jahres nicht mehr ausüben. Der stellvertretende Landessprecher André Stark (Obernburg) wird nach einstimmigem Beschluss des Landesausschusses in Bayern seit 1. Mai 2016 nun offiziell von zwei weiteren Stellvertretern unterstützt. Bis zu den regulären Neuwahlen im Frühjahr 2017 nehmen der Ortsbeauftragte des THW Memmingen, Klaus Liepert, und sein Kollege Michael Wüst aus Freising diese Aufgabe wahr.

Klaus Liepert vertritt damit die bayerischen Interessen auch im Bundesausschuss, dem höchsten Beratungsgremium der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, der bundesweit rund 80.000 ehrenamtliche angehören.


Maibaumfest im THW Memmingen

30. April 2016

Memmingen (DH). Helferinnen und Helfer des THW Memmingen feiern gemeinsam mit Angehörigen und Freunden in den 1. Mai. Seit dem Jahr 2008, als zum ersten Mal ein Mai-Baum aufgestellt wurde, hat das Maibaumfest einen festen Platz im Kalender des THW Helfervereins in Memmingen.

Nachdem der letzte Baum stolze drei Jahre seinen Dienst verrichtet hat, gab es 2016 wieder einen neuen Baum, der auch bald größere Aufmerksamkeit – insbesondere unserer Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Memmingen – auf sich zog. Die Sorge um den Brandschutz auf unserem Gelände bereitete ihnen schlaflose Nächte, so dass sie Sicherungsmaßnahmen einleiteten. Durch ein Brandschutzgutachten und die Ausbildung eines THW-Helfers zum Brandschutzwächter, konnten wir die geäußerten Bedenken zerstreuen. Nach intensiven Gesprächen wurde der Baum am Abend zurückgebracht und den bayerischen Brauchtumsregeln entsprechend schmückten THW und Feuerwehr gemeinsam unseren Baum.

Als Gäste konnte der Helferverein neben den Helferinnen und Helfern mit ihren Angehörigen auch die „Nachbarn“ von der Autobahnmeisterei und die Kollegen von der Autobahnpolizei Memmingen begrüßen. Als Dankeschön für 10 Jahre Technische Hilfe auf Verkehrswegen (THV) bei der das THW die Autobahnpolizei an verkehrsreichen Tagen unterstützt, spendierte der Leiter der APS Memmingen, Rainer Fuhrmann, einen erheblichen Teil der Getränke. Der Ortsverband Memmingen bedankt sich dafür und für die hervorragende Zusammenarbeit sehr herzlich.

Besonderer Dank gilt außerdem Matthias Zettler, der den Baum zur Verfügung gestellt hat, sowie den übrigen Helfern des Maibaum-Teams, die den Baum geschnitzt, geschmückt und aufgestellt haben. Der Firma Kutter danken wir für die Unterstützung beim Aufstellen des Maibaums. Konnte der erste Baum mit einer Höhe von 16 Metern noch mit Stangen aufgestellt werden, ist dies bei 27 Metern nicht mehr möglich.

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Sicherung eines Baumes nach Schneebruch

27. April 2016

Memmingen (DH). Ein unerwarteter Wintereinbruch mit großen Neuschneemengen sorgte in Memmingen und dem Unterallgäu für zahlreiche umgestürzte Bäume. Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes sicherten einen Baum, bis dieser kontrolliert niedergelegt werden konnte.

Nachdem die Bäume schon Laub ausgebildet hatten, konnten sie die Last des extrem feuchten und schweren Schnees nicht mehr tragen. Äste oder Bäume gaben daher nach und stürzten um. So war auch in Memmingen ein Teil eines großen Baumes gebrochen und der verbleibende Restbestand drohte bei neuerlichem Schneefall oder einsetzendem Wind auf ein Haus zu stürzen. Die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes sicherten den Baum mit einem Greifzug bis dieser schließlich kontrolliert niedergelegt werden konnte.

Auch auf dem Gelände des Ortsverbandes brachen einige Bäume und richteten an der Einzäunung größere Schäden an.

Bilder: THW Memmingen





1. Ausbildungssamstag 2016

23. April 2016

Memmingen (DH). Der Technische Zug nutzte seinen zweiten Samstagsdienst für vielfältige Ausbildungen in den Bergungs- und Fachgruppen: Ortung und Bergung von Personen in einem Trümmerkegel, Bewegen von Lasten und Grundlagen der Rettung aus Höhen und Tiefen.

Die Fachgruppe Ortung suchte unter Einsatz von technischem Ortungsgerät an einem Trümmerkegel nach einer vermissten Person und sorgte für deren sichere Rettung. Dabei kam auch das neue multifunktionale Abstützsystem zum Einsatz.

Das Bewegen von Lasten war Gegenstand der Ausbildung der 1. Bergungsgruppe. Mit Hilfe verschiedener Techniken u.a. mit dem Greifzug  wurden Betonplatten bewegt oder mit einem Hydraulikheber angehoben.

Die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen durchliefen eine Ausbildung im Themenbereich „Rettung aus Höhen und Tiefen“. Nachdem die Führungskräfte bereits am vergangenen Samstag einen Kurs in diesem Themenfeld absolviert hatten, vermittelten sie die dort gewonnen Kenntnisse und Fähigkeiten an ihre Fachhelfer.

„Verpflegung von Einsatzkräften“ war die Aufgabe der Fachgruppe Logistik/Verpflegung. Sie sorgte wieder für die gute Verpflegung der Helferinnen und Helfer und damit auch für das notwendige Durchhaltevermögen.

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Vermisstensuche bei Waltenhofen

22. April 2016

Waltenhofen (DH). Am frühen Morgen des 22. April 2016 alarmierte die Einsatzzentrale der Polizei gegen 4.00 Uhr das THW Memmingen zur Unterstützung bei einer Vermisstensuche. Bei Waltenhofen wurde eine Frau gesucht, die aufgrund ihrer Verletzungen dringend ärztliche Hilfe benötigte.

Da die Frau nur sehr vage Angaben über ihren Aufenthaltsort machen konnte, suchten ein Hubschrauber der Polizei und zahlreiche Einsatzkräfte am Boden nach ihr. Dabei kam auch das technische Ortungsgerät der Fachgruppe Ortung des THW Memmingen zum Einsatz. Außerdem waren zahlreiche Streifen der Polizei sowie eine Rettungshundestaffel im Einsatz. Nach einer fast vierstündigen Suchaktion konnte die Frau stark unterkühlt aufgefunden werden. Sie wurde vom Rettungsdienst zur Versorgung ins Klinikum Kempten gebracht.


Quelle: PP Schwaben Süd/West

Bilder: THW Memmingen


Besuch Jugend-Feuerwehr Memmingen

18. April 2016

Memmingen (JS). Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Memmingen besucht das THW und informiert sich über Aufgaben und Technik.

Die Jugendfeuerwehr Memmingen besuchte unseren Ortsverband um sich über die Aufgaben und die Technik des THW Memmingen zu informieren. Nach einem kurzen Einführungsvideo über den Aufbau des THW, konnten die Jugendlichen die verschiedenen Fahrzeuge, sowie deren Technik besichtigen.

Besonders begeistert zeigten sich die jungen Feuerwehrler von den schweren Hebekissen der zweiten Bergungsgruppe. Selbstverständlich durften sie auch selbst Hand anlegen und unter der Aufsicht der Betreuer die Hebekissen in Betrieb nehmen.

Bilder: Julian Schedel

Empfang bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maiziére

18. April 2016

Berlin (DH). Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière luden Helferinnen und Helfer des THW aus ganz Deutschland zu einem Empfang in das Bundesinnenministerium in Berlin ein.

Im vergangenen Jahr hatte das THW mit der „Flüchtlingshilfe“ einen der größten Einsätze seiner Geschichte zu bewältigen. Insgesamt waren rund 16.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland im Rahmen der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Stellvertretend waren 150 Einsatzkräfte des THW nach Berlin eingeladen.

Das THW Memmingen war in zahlreichen Einsätzen mit der Unterstützung der Behörden der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu bei der Betreuung von Flüchtlingen und Asylsuchenden befasst. Auch bei den beiden Großprojekten des THW, dem Aufbau der Warteräume in Erding und Feldkirchen, waren Helfer des Ortsverbandes Memmingen im Einsatz. Der Gruppenführer der Fachgruppe Räumen, Stephan Zettler,  war als Campplaner für den Bereich Straßen- und Wegebau für 14 Tage in Erding. Als einer der 150 THWler durfte er an dem Empfang in Berlin teilnehmen. Insgesamt leisteten die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Memmingen in diesen Einsätzen 1.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Die Bundeskanzlerin und der Bundesinnenminister nahmen sich mehr als eine Stunde Zeit, um sich mit den Vertreterinnen und Vertretern des THW über ihre Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe auszutauschen. Der überaus positiven Würdigung der Arbeit des THW durch die Bundeskanzlerin schloss sich Innenminister de Maizière an: „Ohne Sie wäre die Unterbringung der Flüchtlinge hier in Deutschland nicht gelungen. Sie haben einen überwältigenden Einsatz für die humane Aufnahme der Flüchtlinge geleistet und damit gezeigt: Auf das THW ist Verlass. In der Vergangenheit, jetzt und in Zukunft.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Deutschen Bundesregierung und des THW.

Quelle: thw.de

Bilder: Bundespresseamt / THW

„Einfaches Retten aus Höhen und Tiefen“ – Ausbildung der Ausbilder

16. April 2016

Memmingen (AK). Aufgrund der veralteten und nicht mehr zeitgemäßen THW-Ausbildungsunterlagen entschloss sich der Ortsverband Memmingen eine Ausbildung zum Thema „Einfaches Retten aus Höhen und Tiefen“ durchzuführen. Die Teilnehmer sollten den Umgang mit der vorhandenen „THW-Arbeitsschutzausstattung“ sowie dem „Rollgliss“ vertiefen und neue Aspekte der Sicherung erlernen.

Nach einer theoretischen Einweisung der anwesenden Unterführer durch Ausbilder Johannes Hühn (www.seiltechnikulm.de) wurden auf dem Übungsgelände Begrifflichkeiten und Ausstattung besprochen, damit alle „die selbe Sprache“ sprechen. Um vielfältige Übungsszenarien zu simulieren hatten die Helfer im Vorfeld einen zweiten Übungsturm (Einsatz-Gerüst-System – EGS) aufgebaut.

Bei der praktischen Ausbildung am Übungsturm sollte als erstes eine verletzte Person flach liegend vom Übungsturm gerettet werden. Das „Rollgliss“ wurde am Turm angeschlagen und mit dem Schleifkorb verbunden. Eine redundante Sicherungskette wurde als zweite Sicherung für den Fall, dass die erste versagt, aufgebaut und ebenfalls am Schleifkorb befestigt. Die verletzte Person konnte unbeschadet vom Übungsturm abgelassen und gerettet werden.

Zweite Aufgabe war die Sicherung eines Helfers bei Arbeiten auf einem Dach – z.B. bei Sicherungsarbeiten nach einem Sturm oder bei Schneeräumung. Auch hier konnten einfache, handhabungssichere Lösungen vermittelt werden. Als drittes Szenario wurde das Thema „Schachtrettung“ behandelt. Hier konnte der Gerätesatz „Auf- und Abseilgerät nach DIN 14800-16“, der mittlerweile standardmäßig bei der Feuerwehr Verwendung findet, erprobt werden. Die Ausstattung des THW ist diesem Gerätesatz ähnlich, jedoch nicht so modern und teilweise umständlicher zu handhaben.

Der Tag war rückblickend interessant und aufschlussreich. Es konnten viele neue Eindrücke für kommende Ausbildungen gewonnen werden.

Bilder: THW-Memmingen

Bundesversammlung der THW-Bundesvereinigung e.V.


16. April 2016

Berlin (DH). Am 16. April 2016 tagte die Bundesversammlung der THW-Bundesvereinigung e.V. im Plenarsaal des deutschen Bundesrates. Anliegen der THW-Bundesvereinigung ist es, die Arbeit des Technischen Hilfswerkes zu unterstützen und zu fördern.

In der 31. Bundesversammlung, die am 16. April 2016 im Plenarsaal des Bundesrates zusammentrat, zeugten die Rechenschaftsberichte des geschäftsführenden Präsidiums vom vielfältigen Engagement der THW-Bundesvereinigung. Als Dachverband der bundesweit bestehenden THW-Fördervereine auf Landes- und Ortsebene (auch in Memmingen) unterstützt sie die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch das Bemühen um Anerkennung und Akzeptanz, um finanzielle und praktische Förderung. Die THW-Bundesvereinigung ist Sprachrohr und Interessenvertretung der mehr als 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks.

Aus dem Landesverband Bayern nahmen 11 Delegierte an der Versammlung teil, unter ihnen der Ortsbeauftragte des THW Memmingen Klaus Liepert.

Bei der Versammlung wurde das geschäftsführende Präsidium der THW-Bundesvereinigung mit großer Mehrheit wiedergewählt. Ihm gehören neben dem Präsidenten Stephan Mayer, MdB seine Stellvertreterin Christine Lambrecht, MdB sowie der geschäftsführende Vizepräsident Rüdiger Jakesch und Bundesschatzmeister Peter Weiler sowie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Siglinde Schneider-Fuchs an.

In seinem Bericht informierte der Präsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme,  die 106 Delegierten und Vorstandsmitglieder des THW aus allen 16 Bundesländern über die Arbeit der THW-Leitung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bilder: THW Memmingen / THW Bundesvereinigung

Digitalfunk Massentest

16. April 2016

Kempten/Bodelsberg (TH). Seit vielen Jahren laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung eines Digitalen Behördenfunks. Nachdem der Netzabschnitt 35 (Schwaben-Süd) dieses neuen Digitalfunknetzes zu Beginn des Jahres in Test-Betrieb gegangen ist, wurde am 16. April ein Belastungstest durchgeführt. Noch 2016 sollen die Einsätze von Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr und THW mit dieser neuen Technik abgewickelt werden.

Um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen werden vorab zahlreiche Tests durchgeführt. Bei dem Massentest wurden zwei Testszenarien simuliert. Zum einen wurde geprüft, wie sich das Netz verhält, wenn viele Gespräche gleichzeitig zu übermitteln sind. Zum anderen wurde getestet, welche Auswirkungen ein Wechsel der Funkzellen auf die Gesprächsübermittlung hat. Um verlässliche Daten zu erhalten wurde eine Kolonnenfahrt vom Standortübungsplatz Bodelsberg bei Kempten zum Allgäuer Tor und zurück durchgeführt. Auf diese Weise wurden Wechsel der Funkzellen erzwungen und die notwendigen Daten erhoben. Insgesamt nahmen ca. 200 Teilnehmer von Polizei, Feuerwehr, Johanniter, DRK, DLRG und dem THW mit insgesamt 80 Fahrzeugen an dem Massentest teil. Aus dem THW-Ortsverband Memmingen waren 4 Helferinnen  und Helfer mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des THW Kempten und der Bundesanstalt THW.

Bilder: THW-Memmingen

Ausbildung: Stegebau

9. April 2016

Memmingen (DH). Ausbildung der THW Jugendgruppe: Stegebau mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS)

Bei ihrem Jugenddienst beschäftigten sich die Junghelferinnen und Junghelfer der THW-Jugend Memmingen mit dem Einsatz-Gerüst-System. Dieser Bausatz ist ein vielseitiges Hilfsmittel für Rettungs-, Bergungs- und Sicherungsarbeiten. Neben klassischen Gerüsten, Türmen lassen sich auch Abstützungen für einsturzgeführdete Gebäude errichten.

Außerdem eignet es sich hervorragend zum Anlegen von Stegen. Diese Einsatzoption übten die Jugendlichen bei ihrem Dienst erfolgreich.

Bild: Matthias Bergmanis

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

5. April 2016

Memmingen (DH). Am Dienstag den 5. April 2016 hat die Ortsvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Memmingen e.V. seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben den Berichten des 1. Vorsitzenden des Fördervereins Wolfgang Zettler und des Ortsbeauftragten Klaus Liepert stand die Wahl der Vorstandschaft im Zentrum der Versammlung.

Der im Jahr 1986 gegründete Förderverein mit seinen derzeit etwa 150 Mitgliedern hat die Unterstützung der Arbeit der Helferinnen und Helfer des „THW vor Ort“ zum Ziel. Der 1. Vorsitzende des Fördervereins Wolfgang Zettler blickte in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Vereins zurück und hob dabei insbes. die aus Spendengeldern finanzierte Anschaffung eines neuen PKW-Anhängers hervor. Weitere Ausrüstungsgegenstände – etwa LED-Leuchtmittel und ein Bohrhammers – wurden gekauft und sollen künftig die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte erleichtern. Der Ortsbeauftragte des THW-Memmingen Klaus Liepert informierte die Mitglieder des Fördervereins über wichtige Wegmarken im vergangen Jahr. 2015 war mit dem Jubiläum zur 60jährigen Gründung des Ortsverbandes, den Vorbereitungen für die Umstellung auf den Digitalfunk sowie den beiden Einsatzschwerpunkten „G7-Gipfel“ und „Asyl“ und zahlreichen weiteren Einsätzen ein arbeits- und ereignisreiches Jahr. Insgesamt leisteten die Helferinnen und Helfer in Memmingen über 26.000 ehrenamtliche Dienststunden.

In der turnusgemäßen Neuwahl der Vorstandschaft wurden alle bisherigen Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Damit gehören ihr Wolfgang Zettler als 1. Vorsitzender und Sven Schlegel als stellvertretender Vorsitzender sowie Manuel Dehn als Schriftführer und Benjamin Schütz als Kassier an. Nach der Satzung gehört auch der Ortsjugendleiter, Matthias Bergmanis, zur Vorstandschaft. Beratende Mitglieder sind der Ortsbeauftragte Klaus Liepert und der Helfersprecher Andreas Würzer.

Bild: Dominik Helms

Einsatz: Brand Futtermittelhalle bei Bad Grönenbach


10. bis 13. März 2016

Bad Grönenbach (DH). Am Nachmittag des 10. März 2016 alarmierte die Integrierte Leitstelle kurz nach 15:00 Uhr zahlreiche Feuerwehrkräfte zum Brand einer Futtermittelhalle bei Bad Grönenbach. Die große Rauchwolke war bereits von Weitem sichtbar. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde das THW Memmingen angefordert.

Neben den umliegenden Feuerwehren aus Bad Grönenbach, Wolfertschwenden, Herbisried, Ittelsburg, Woringen, Zell und Ziegelberg wurden auch Einsatzkräfte aus Ottobeuren, Memmingen, Benningen und Mindelheim sowie zahlreiche Sanitäts- und Rettungskräfte alarmiert. Zur Unterstützung und Beratung der Einsatzleitung wurde der Fachberater THW des Ortsverbandes Memmingen angefordert.

Da absehbar war, dass sich die Löscharbeiten bis in den nächsten Tag hineinziehen würden, wurden mit Blick auf die hereinbrechende Dunkelheit Helferinnen und Helfer des THW Memmingen angefordert. Ihr Auftrag war zunächst die Ausleuchtung des südlichen und östlichen Einsatzabschnittes dann der geamten Einsatzstelle. Im Einsatz waren insgesamt 19 Helferinnen und Helfer mit dem Gerätekraftwagen 2, dem Stromerzeugungsaggregat mit Lichtmast (GKW II, SEA 60kVA) sowie das Sonderfahrzeug „Licht“ (MLW-Licht). Dabei zeigte sich auch die Leistungsfähigkeit der neuen LED-Flächenleuchte, die der Helferverein des Ortsverbandes im Januar beschafft hat, erstmals im realen Einsatzgeschehen. Gegen 7:30 Uhr am nächsten Morgen war der Einsatz für die THW-Kräfte vorerst abgeschlossen.

Doch am Abend wurde die gesamte Einsatzstelle für die beginnenden Abbruch- und Ablöscharbeiten mit 10 Helfern erneut großflächig ausgeleuchtet. Während der ganzen Nacht und am darauffolgenden Samstag wurden mit schwerem Gerät die in der abgebrannten Halle schwelenden Futtermittel aus der Halle geräumt und zu einem Ablöschplatz gefahren.

Anders als erwartet konnte die Räumung der abgebrannten Futtermittelhalle nicht mehr bei Tageslicht abgeschlossen werden. Daher wurde erneut das THW angefordert. Am dritten Abend in Folge wurde von den etwa 15 Helferinnen und Helfern des THW Memmingen eine umfangreiche Beleuchtung aufgebaut. 


Bilder: Dominik Helms

Einsatzübung von Feuerwehr und THW

19. Februar 2016

Memmingen (DH). Bei Großschadenslagen und größeren Unglücksfällen ist die reibungslose Kooperation der Führungs- und Einsatzkräfte verschiedener Organisationen eine wichtige Voraussetzung für den Einsatzerfolg. Um die Zusammenarbeit im Einsatzfall zu erleichtern, führten die Feuerwehr Memmingen (Löschzug 5) und der THW-Ortsverband Memmingen eine gemeinsame Einsatzübung durch.

Ein Fahrzeugführer verliert im Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbricht einen Bauzaun und bleibt an der Abbruchkante eines eingerissenen Gebäudes hängen. Eine in den Trümmern des Hauses verschüttete Person muss gerettet werden. Im Keller des Gebäudes entwickelt sich zeitgleich ein Kleinbrand. Ein derzeit im Abriss befindlicher Gebäudekomplex in Memmingen bot gute Möglichkeiten, dieses Übungsszenario realitätsnah zu bearbeiten.

Aufgabenschwerpunkt der Helferinnen und Helfer des THW waren die großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle und die Rettung der verschütteten Person. Um das Fahrzeug zu bergen und den Fahrer des verunfallten PKWs zu befreien, musste eine Abstützung der Kellerdecke errichtet werden. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sicherten den PKW, löschten unter Einsatz von Atemschutz den Brand ab und retteten die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug.

Der Übungsverlauf hat einerseits die gute Zusammenarbeit der Führungskräfte gezeigt und andererseits konnten die Einsatzkräfte auch, da einige Aufgaben in „gemischten Trupps“ ausgeführt wurden, die Arbeitsweise und Fähigkeiten der je anderen Organisation kennen lernen.

Bilder: Thomas Heiland/Dominik Helms

Jugenddienst: Stiche und Bunde

9. Februar 2016

Memmingen (DH). Der letzte Dienst der THW-Jugend stand ganz im Zeichen der Ausbildung in Stichen und Bunden.

Für viele Tätigkeiten im THW ist eine sichere Handhabung von Stichen und Bunden notwendig. Daher ist dieses Thema ein wichtiges Element in der Grundausbildung der Helferinnen und Helfer. Auch unsere Jugendlichen haben sich am vergangenen Freitag in Theorie und Praxis damit beschäftigt.

Kraftfahrerbelehrung

30. Januar 2016

Memmingen (DH). Belehrung für die Kraftfahrer des THW-Memmingen. Jedes Jahr werden alle Kraftfahrer des Ortsverbandes über wichtige Vorschriften für das Führen von Kraftfahrzeugen im THW informiert.

Nach einem Vortrag zur aktuell gültigen Dienstvorschrift Kraftfahrwesen, der die wichtigsten Themenbereiche für die Kraftfahrer im THW behandelte, wurden die Kraftfahrer in einer Stationenausbildung mit praktischen und theoretischen Fragestellungen geschult. Inhalte waren das Anlegen und Fahren mit Schneeketten, die Handhabung der Seilwinde, Verbinden und Trennen von Fahrzeugen (BE/CE) sowie der Funkverkehr mit der Integrierten Leitstelle und die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten.

Nach dem Mittagessen führten die Helferinnen und Helfer zunächst an allen Fahrzeugen des Ortsverbandes eine umfangreiche Abfahrtkontrolle durch und absolvierten dann eine größere Strecke im Landkreis und der Stadt Memmingen als „geschlossener Verband“. Das Fahren im geschlossenen Verband ist notwendig, um in kurzer Zeit eine große Anzahl von Fahrzeugen an einen Einsatzort zu verlegen, was insbesondere bei Großschadenslagen häufig notwendig wird.

Bilder: THW Memmingen




THW-Jugend: Erfolg beim Schwabencup

23. Januar 2016

Kempten/Durach (DH). Erfolg beim Schwabencup. Die Mannschaft der THW-Jugend Memmingen gewinnt das Völkerballturnier der schwäbischen THW-Jugenden: erster Platz.

Am Samstag den 23. Januar 2016 trafen sich 12 Mannschaften, die aus den Junghelferinnen und Junghelfern der THW Ortsverbände in Schwaben gebildet wurden, in Kempten zum Völkerballturnier. Mit 12 Jugendlichen und fünf Betreuern war Memmingen mit einer starken Truppe vertreten. Die 1. Memminger Mannschaft gewann das Turnier in einem fairen Wettkampf vor den beiden Dillinger Mannschaften. Die 2. Mannschaft erreichte in einer Spielgemeinschaft mit der THW-Jugend Neu-Ulm den 11. Platz.

Ein Bericht mit weiteren Bilder findet sich auf der Seite der THW-Jugend Bayern.

Ausbau der Beleuchtungskomponente

LED-Flächenleuchte bei einer Ausbildung
Test an einer Drehleiter
Stromerzeugungsaggregat

Januar 2016

Memmingen (DH). Seit Beginn des Jahres 2016 verfügt der Ortsverband Memmingen über eine neue LED-Flächenleuchte zur Ausleuchtung von Einsatzstellen. 

Mit dem Sonderfahrzeug Licht betreibt das THW bereits seit 1989 ein Fahrzeug, das mit einem 25kVA Stromerzeugungsaggregat, umfangreichen Leuchtmitteln und Elektroleitungen ausgestattet ist. Damit können Einsatzstellen von einer Fläche bis zu 20.000 m² ausgeleuchtet werden. Durch das im Jahr 2014 vom Förderverein durch Spenden und die Unterstützung der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu beschaffte Stromerzeugungsaggregat mit einem Lichtmast von 9,5m Höhe steht ein weiteres effektives und kraftvolles Leuchtmittel (210.000lm) zur Verfügung.

Im Jahr 2015 wurde das THW in zahlreichen Einsätzen zur Ausleuchtung von Einsatzstellen von Feuerwehren und Polizei angefordert. Vor diesem Hintergrund hat sich der Helferverein entschlossen, für den Ortsverband zusätzliche Leuchtmittel zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde auf eine stromsparende LED-Technologie gesetzt, so dass bei geringerem Stromverbrauch eine noch stärkere Beleuchtung erreicht werden kann.

Neben drei LED Strahlern mit je 160W und einer Lichtleistung von rund 14.000lm wurde eine LED-Flächenleute mit 960W und 100.000lm beschafft. Mit dieser erweiterten Ausstattung ist das THW Memmingen künftig in der Lage, noch schneller als bisher eine umfangreiche und weitgehend blendfreie Ausleuchtung von Einsatzstellen vorzunehmen.

Ausbildung der Fachgruppe Räumen: Motorsäge

16. Januar 2016

Ottobeuren/Langenberg (DH). Die Fachgruppe Räumen nutzte ihren ersten Samstagsdienst zu einer Ausbildung im Umgang mit der Motorsäge.

Im Zuge von Baumfällarbeiten in Langenberg bei Ottobeuren bestand für die Fachhelfer Räumen Gelegenheit, die Arbeit mit der Motorsäge zu trainieren. Zwar verfügen die Helfer als „Bediener Motorsäge“ alle über eine entsprechende Ausbildung, für eine routinierte und sichere Handhabung – auch im Einsatzfall – ist es jedoch unerlässlich, die notwendigen Techniken regelmäßig anzuwenden und weiterzuentwickeln. Nach einer Wiederholung der theoretischen Grundlagen an einem vorangehenden Dienst, stand der Samstag ganz im Zeichen der Praxis: Fälltechnik, Baumfällung sowie Schneiden von liegendem Holz (auch unter Spannung).

Bilder: Tobias Hassel, Thomas Heiland, THW Memmingen

Neujahrsempfang

Gäste beim Neujahrsempfang
Auszeichnung der Helfer der LogV für ihren Einsatz beim G7-Gipfel
Gruppenbild der für ihre Zugehörigkeit und ihr Engagement geehrten Helferinnen und Helfer
Grusswort von Marlene Preißinger
Dank für 10 Jahre THV-Dienst
Buffet der Fachgruppe LogV


9. Januar 2016

Memmingen (DH). Der THW Ortsverband Memmingen konnte bei seinem Neujahrsempfang wieder viele Gäste begrüßen: Helferinnen und Helfer, Arbeitgeber, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von den Feuerwehren, von anderen Hilfsorganisationen und den Katastrophenschutzbehörden.

In seiner Ansprache schaute der Ortsbeauftragte Klaus Liepert auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2015 zurück.  Ein Schwerpunkt der Aktivitäten im vergangenen Jahr war der G7-Gipfel. An einem Hubschrauberlandeplatz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen verpflegte die Fachgruppe Logistik/Verpflegung die dort eingesetzten Beamten der Bundespolizei und Helfer anderer THW-Einheiten. Über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden im Zweischichtbetrieb ca. 300 Personen versorgt. Die 24 Helfer aus Memmingen waren rund 4.500 Stunden im Einsatz. Gleichsam nebenbei wurde das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen des Ortsverbandes begangen. Bei einem Aktionstag für die Öffentlichkeit präsentierten die Helfer sich und das THW in der Fußgängerzone. Gefeiert wurde der Geburtstag in einem Festakt im Kreuzherrensaal mit Vertretern aus Politik und anderer Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks in Bayern. Aus diesem Anlass wurde eine Informationsschrift über den Ortsverband zusammengestellt.

Aufgrund der sich im Lauf des Jahres zuspitzenden Flüchtlingskrise entwickelte sich ein weiterer Einsatzschwerpunkt. Neben Unterstützungsarbeiten für die Stadt Memmingen und den Landkreis Unterallgäu beim Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen waren Helfer auch bei den beiden Großprojekten des THW, dem Aufbau der Warteräume in Erding und Feldkirchen, im Einsatz. Insgesamt wurden hier 1.500 Einsatzstunden geleistet.

Neben diesen Großprojekten konnte bei zahlreichen weiteren Einsätzen technische Hilfe geleistet werden. Eine Schlüsselrolle spielte dabei das im Jahr 2014 neu in Dienst gestellte 60kVA Aggregat. Sowohl die Versorgung mit Strom als auch die Fähigkeit, schnell große Flächen auszuleuchten waren dabei gefragt. Bei einem Großteil der Anforderungen im vergangenen Jahr war das Aggregat im Einsatz – insgesamt 9-mal.

Beinahe unbemerkt ereignete sich im Jahr 2015 ein weiteres Jubiläum. Seit nunmehr 10 Jahren leistet der Ortsverband zur Unterstützung der Autobahnpolizei Memmingen an verkehrsreichen Tagen oder bei besonders widrigen Wetterverhältnissen Technische Hilfe auf Verkehrswegen (THV). Hier waren Helfer an 20  Tagen – insgesamt knapp 700 Stunden – im Einsatz und sicherten etwa 30 Unfallstellen und Pannenfahrzeuge ab. Außerdem wurden verschiedenste Teile von der Fahrbahn entfernt und Ölspuren abgebunden. An unübersichtlichen Stellen wurden die Autofahrer vor Stauungen gewarnt. Der Leitende Polizeidirektor Werner Mutzel (Kempten) und der Leiter der Autobahnpolizeistation Memmingen Rainer Fuhrmann dankten dem Ortsverband Memmingen für die engagierte und gute Zusammenarbeit auf der Autobahn.

Erfreut zeigte sich Liepert über die Anerkennung, die die Arbeit des THW im vergangenen Jahr in den Reihen der Politik gefunden hat und die sich nun auch endlich in einer Aufstockung der Haushaltsmittel für das THW niedergeschlagen habe. Auf diese Weise könne – so Liepert – der bestehende Investitions- und Beschaffungsstau gelindert werden.

Insgesamt leisteten die 119 Helferinnen und Helfer (darunter 19 Junghelfer) 26.202 Dienststunden, davon 3.650 Jugendarbeit und  7.400 Einsatzstunden. Mehr als 15 Helfer haben über 500 Stunden geleistet, was jeweils dem Beschäftigungsumfang einer 25% Stelle entspricht.

In ihren Grußworten dankten Klaus Holetschek (MdL) sowie Margaretha Böckh (2. Bürgermeisterin der Stadt Memmingen) und Marlene Preißinger (stellvertretende Landrätin des Landkreises Unterallgäu) den Helferinnen und Helfern für ihren außerordentlichen Einsatz im vergangenen Jahr und wünschten angesichts der zu erwartenden Herausforderungen im kommenden Jahr ein gutes Gelingen und eine stets sichere Heimkehr von allen Einsätzen.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten für ihre langjährige erfolgreiche Mitwirkung im Ortsverband geehrt werden. Ein besonders seltene Auszeichnung stellte die Ehrung von Eduard Lorenz dar, der seit der Gründungsversammlung am 11. Mai 1955 im Gasthaus Schwarzer Ochsen mit dem Ortsverband Memmingen verbunden ist. Außerdem wurden in diesem Jahr Berthold Kuhn (50 Jahre), Johannes Sommer (40 Jahre), Michael Kletwig (20 Jahre), Julian Schedel, Sven Mayer, Christian Stoll und Stefan Kohler (alle 15 Jahre) sowie Sara Unglert, Laura Durach und Alexander Steur (10 Jahre) geehrt.

Brigitte Müller, Geschäftsführerin im THW Geschäftsführerbereich Kempten, dankte den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und zeichnete Lukas Purkert (1. Bergungsgruppe)  mit dem Helferzeichen in Gold sowie Stephan Zettler (Fachgruppe Räumen) mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz für ihre besonderen Verdienste aus.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt des Neujahrsempfangs konnten die Teilnehmer – verpflegt von der Fachgruppe Logistik/Verpflegung – den Abend in intensiven Gesprächen ausklingen lassen.

Bilder: Florian Kispert

Pressebericht des Memminger Kurier, der Memminger Zeitung und Die Lokale.

Fachberatereinsatz: Brand landwirtschaftliches Anwesen

2. Januar 2016

Gernstall/Mindelheim (DH). Am Abend des 2. Januar 2016 wurde der Fachberater des THW Memmingen zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Gernstall bei Mindelheim alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass die Stallungen des Bauernhofes bereits im Vollbrand standen. Daher wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Neben den Feuerwehren aus Mindelheim, Apfeltrach, Dirlewang und Bad Wörishofen und den Rettungsdiensten war auch der THW Fachberater aus Memmingen zur Beratung und Unterstützung der Einsatzleitung an der Einsatzstelle. Glücklicherweise gelang es den Großteil der Tiere sowie das Wohnhaus zu retten. Die Stallungen wurden leider ein Opfer der Flammen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Integrierten Leitstelle,  der Feuerwehr Mindelheim und der Mindelheimer Zeitung.

Bilder: THW Memmingen