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THW-Thema

Einsatz: Ausleuchtung Demonstration

7. Juli 2016

Memmingen (DH). Im Auftrag der Polizei leuchteten Helfer des Ortsverbandes eine Straße in Buxach (Hart) aus. Für den Abend war dort eine Demonstration angemeldet.

Im Laufe des Abends zeigte sich, dass kein weiteres Eingreifen der Polizei nötig sein würde, so dass die Helfer die Beleuchtung wieder zurückbauen konnten. Im Einsatz war das Sonderfahrzeug Beleuchtung.

Bild: Symbolbild (Sonderfahrzeug Beleuchtung)

Einsatz: Brand landwirtschaftliches Anwesen in Bühl (Ottobeuren)

5. Juli 2016

Bühl/Ottobeuren (DH). Am 5. Juli 2016 wurde gegen 21:30 Uhr Alarm für den Fachberater des THW Memmingen ausgelöst. In Bühl bei Ottobeuren war es zu einem Großbrand gekommen.

Neben den Feuerwehren Ottobeuren und Haitzen wurden die Feuerwehren aus Ollarzried, Markt Rettenbach, Wolfertschwenden, Betzisried, Guggenberg, Böhen und Memmingen alarmiert, um die an das in Vollbrand stehende landwirtschaftliche Anwesen grenzenden Gebäude zu sichern und den Brand zu löschen.Zur Unterstützung der Einsatzleitung wurde der Fachberater des THW Memmingen an die Einsatzstelle entsandt.

Da die Löscharbeiten schnell und erfolgreich vorangetrieben werden konnten, war ein Einsatz der nachgeforderten Beleuchtungskomponente (GKW 2 mit Stromerzeugungsaggregat mit Lichtmast) des THW Memmingen nicht mehr erforderlich. Die Helfer konnten daher die Rückfahrt aus dem Bereitstellungsraum antreten. Der Einsatz endete gegen 23:00 Uhr.

Bild: THW Memmingen

Katastrophenschutzübung der Stadt Memmingen: THW unterstützt bei Chemie-Unfall

29. Juni 2016

Memmingen (DH). Eine Katastrophenschutzübung mit nicht alltäglichen Herausforderungen führte die Stadt Memmingen am 29. Juni 2016 durch. Ein Chemie-Unfall in einem Memminger Industrie-Betrieb war das angenommene Szenario. Das THW Memmingen wurde zur Abstützung eines Silos angefordert.

Nach einem LKW-Unfall auf dem Werksgelände eines Memminger Industriebetriebs geriet das verunfallte Fahrzeug, das Salzsäure geladen hatte, in Brand. Die Flammen griffen auf einen Teil des Gebäudes über, so dass dieses im Vollbrand stand. Zudem wurde durch den Unfall ein Silo so stark beschädigt, dass die Gefahr bestand, dass es auf den LKW stürzen könnte. Zahlreiche Personen wurden vermisst.

Während die Feuerwehren Memmingen und Dickenreishausen den Brand bekämpften und gemeinsam mit den Rettungsdiensten der Johanniter, der Malteser und des Roten Kreuzes die Rettung verletzter Personen übernahmen, erhielt das THW Memmingen den Einsatzauftrag, das einsturzgefährdete Silo mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems (EGS) abzustützen, um so eine gefahrlose Bergung des LKWs zu ermöglichen. Aufgrund der ausgetretenen Chemikalien wurde der Unfallbereich weiträumig abgesperrt und sämtliche Arbeiten mussten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

An der Übung waren insgeamt rund 250 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen beteiligt. Das THW Memmingen war mit 11 Helfern der Bergungsgruppe sowie der Fachgruppen Ortung und Räumen vor Ort. Zudem unterstützte der THW-Fachberater die Einsatzleitung, ein Helfer war Teil der Übungsleitung. Die Verletzten wurden von der Notfalldarstellung Unterallgäu und der Notfalldarstellung Augsburg-Stadt realitätsgedreu gespielt!

Einen Bericht der Stadt Memmingen zu dieser Übung finden Sie hier!

Bilder: THW Memmingen

Praktische Ausbildung in der Erstversorgung und dem Transport von Verletzten

7. und 21. Juni 2016

Memmingen (JS). Unter der fachlichen Begleitung eines Ausbilders des Bayerischen Roten Kreuz Memmingen (BRK) übte die erste Bergungsgruppe gemeinsam mit den Fachgruppen Räumen und Logistik-Verpflegung an zwei Übungsabenden die Erstversorgung und den Transport von Verletzten im Gelände.

Die Verletztenversorgung bildet eigentlich keine Kernaufgabe des Technischen Hilfswerks. Ein schnell agierendes und flächendeckend ausgebautes Netz an Rettungs- und Sanitätsdiensten sichert diesen Bereich ab. Jedoch wird das THW in seiner Funktion als Zivilschutzorganisation immer wieder mit Großschadenslagen konfrontiert, in denen das System überlastet ist. Auch kann es im Rahmen von Übungen oder Einsätzen zu Unfällen kommen, in die eigene Helferinnen oder Helfer verwickelt sind. In diesem Fall wird von den THW Helfern eine fundierte Erste-Hilfe Ausbildung erwartet. Um den Wissen- und Kenntnisstand aufrechtzuerhalten, werden in regelmäßigen Abständen auch Themen der Ersten-Hilfe und der Verletztenversorgung geübt.

Am 7. Juni stand zunächst für die Helfer der Bergungsgruppe I und den Verpflegungstrupp der Fachgruppe Logistik die Auffrischung der Grundlagen der Ersten-Hilfe auf dem Dienstplan. Einen Schwerpunkt bildeten die Maßnahmen, die beim Auffinden einer Verletzten Person zu treffen sind. Neben der Überprüfung der Vitalfunktionen und der Erstversorgung, übten sich die Helfer im Umgang mit Verbandsmaterial.

Um das Erlernte in die Praxis umzusetzen und weiter zu vertiefen, folgte am 21. Juni der praktische Teil der Ausbildung. Als zusätzliche Teilnehmer stießen an diesem Übungsabend die Helfer der Fachgruppe Räumen dazu. Die Aufgabe bestand für die Helfer darin, zwei Verletzte Personen aus schwer zugänglichen Lagen zu retten. Dabei galt es ein Opfer mittels Techniken der Höhenrettung vom Übungsturm und eine weiter Person von einem Trümmerkegel zu retten. Unter der fachlichen Aufsicht eines Ausbilders des BRK Memmingen, wurde insbesondere die Versorgung der Patienten bewertet.

Ein positives Feedback der Helfer bestätigte die Wichtigkeit derartiger Ausbildungsvorhaben. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Dietmar Notz vom BRK Memmingen für die hervorragende Ausbildung und Vorbereitung der Übungsabende.

Bilder: THW Memmingen, Philipp Baur

Einsatz: Großeinsatz des THW in Simbach am Inn

9. bis 12. Juni 2016

Simbach/Memmingen (DH).  Vom 9.–12. Juni 2016 war die Fachgruppe Räumen des Technischen Hilfswerks  (THW) Memmingen zur Unterstützung der Aufräumarbeiten nach einem Unwetter in Simbach am Inn. Nachdem ein Starkregen am 1. Juni zu schwersten Überflutungen mit umfangreichen Schäden geführt hatte, waren Einsatzkräfte der verschiedensten Organisationen vor Ort, um die betroffenen Menschen zu retten, zu versorgen sowie die dringlichsten Schäden zu beheben. Aufgrund der weitgehenden Zerstörung der Infrastruktur wurden auch zahlreiche Spezialkräfte des THW angefordert.

Das THW hat dabei Fähigkeiten aus allen Bereichen seines vielfältigen Einsatzrepertoires eingesetzt. So wurden mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen 3,1 Millionen Liter Trinkwasser aufbereitet. 750.000 Liter mit Öl verschmutzten Wassers wurden mit einer Ölseparationsanlage gereinigt. In Wittibreut (Landkreis Rottal-Inn) errichteten Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Brückenbau eine Behelfsbrücke, da die ursprüngliche Brücke aufgrund der Starkregenfälle und Überschwemmungen nicht mehr befahren werden konnte. Drei weitere Brücken werden in den kommenden Wochen errichtet. Baufachberater beurteilten die Statik angeschlagener und gefährdeter Gebäude und entwickelten Konzepte für eine fachgerechte Abstützung oder empfahlen die Sperrung einsturzgefährdeter Gebäude. THW-Kräfte pumpten Keller leer, stellten mit Notstromaggregaten Strom zur Verfügung, leuchteten Einsatzstellen aus und verbauten Sandsäcke.

Die Helfer der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen wurden mit dem Berge-Räumgerät (Radlader) und dem LKW-Kipper angefordert. Gemeinsam mit den Räumgruppen aus Rosenheim, München, Ingolstadt, Augsburg, Schwandorf und Eggenfelden beseitigten die acht Helfer aus Memmingen Schutt, Geröll und Schlamm von den Straßen, Bauschutt und Sperrmüll wurde auf LKWs verladen und zu zentralen Sammeldeponien gefahren. An zwei Hängen in Simbach und Umgebung wurden umfangreiche Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein (erneuter) Murenabgang hätte hier mehrere Häuser und damit weitere Menschenleben in Gefahr gebracht.

Vier Tage waren die Memminger Helfer in Simbach im Einsatz. Die Bilder hinterließen bei ihnen tiefe Eindrücke und zeigten eindrucksvoll die Zerstörungsgewalt des Wassers im so beschaulich erscheinenden Simbach auf. Die gröbsten Hindernisse auf den Straßen sind zwar entfernt und diese wieder weitgehend passierbar und eine Grundversorgung in allen Bereichen der Infrastruktur ist wieder hergestellt, dennoch werden die Aufräumarbeiten noch Monate dauern.

Weitere Informationen über den THW-Einsatz in Simbach auf den Seiten des Landesverbandes Bayern: hier, hier und hier sowie auf den Seiten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk: hier und hier.

Bilder: THW Memmingen (Tobias Hassel, Thomas Heiland, Florian Kispert)

THW Vereinsausflug nach München

11. Juni 2016

München (MD). 38 Helfer/innen, inkl. Jugendgruppe, reisten dieses Jahr mit dem THW Förderverein Memmingen in die Landeshauptstadt.

Mit dem Zug ging es früh am Morgen zum Vereinsausflug nach München. Dort besuchte die Gruppe die BMW Welt und konnte in einer organisierten Führung interessante Eindrücke rund um die Automarke BMW gewinnen. Den Ausklang absolvierte die Reisegruppe dann im Englischen Garten. Das regnerische Wetter konnte der Stimmung keinen Abbruch tun.

Bilder: THW Memmingen, Manuel Dehn

Grundausbildungsprüfung erfolgreich absolviert

4. Juni 2016

Günzburg/Memmingen (DH). Die diesjährige Grundausbildungsprüfung des Geschäftsführerbereiches Kempten fand heute im Ortsverband Günzburg statt. Vier Helfer aus dem Ortsverband Memmingen legten ihre Prüfung zur Einsatzbefähigung ab.

Mit Bestehen der Grundausbildungsprüfung erhalten die Helferanwärter nun die offizielle Befähigung, im Technischen Zug ihren Dienst zu tun und im Einsatz als vollwertige Helfer mitzuwirken. Nach der theoretischen Prüfung, bei der 40 Fragen aus allen Bereichen des Technischen Hilfswerks geprüft wurden, mussten die Prüflinge an zahlreichen praktischen Stationen ihre erlernten Fähigkeiten beweisen.

Der Ortsverband Memmingen freut sich über vier neue Helfer, die die Grundausbildungsprüfung erfolgreich abgelegt haben und nun die Bergungs- und Fachgruppen verstärken werden.

Interesse Helfer zu werden? mitmachen!

Bilder: THW Memmingen, Andreas Fritsche



Einsatz: Hangrutsch in Frickenhausen

3. Juni 2016

Frickenhausen (Lauben) (DH). Am 3. Juni 2016 waren im Unterallgäu in den Abendstunden heftige Starkregenfälle zu verzeichnen, die stellenweise zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern führten. Besonders betroffen waren die Gebiete um Reichau, Klosterbeuren, Boos und Frickenhausen.

In Frickenhausen (Lauben) rutschte ein Teilstück eines Hanges ab und in ein Wohnhaus. Zu diesem Einsatz wurden neben den örtlichen Feuerwehren Frickenhausen und Lauben sowie dem Kreisbrandmeister auch der Fachberater des THW Memmingen alarmiert. Da durch die mögliche Beschädigung des Hauses Fragen der Baustatik betroffen waren, rückte der Baufachberater des Ortsverbandes aus. Um eine weitere Durchfeuchtung des Hangs zu verhindern wurden mit Unterstützung der Feuerwehr Ottobeuren mit Hilfe der Drehleiter Planen angebracht. Zusätzlich wurde das in der oberhalb des Hanges gelegenen Wiese stehende Wasser abgepumpt, um auch auf diese Weise die Durchfeuchtung zu reduzieren. Ein oberhalb des Hangs stehender Strommast wurde stabilisiert, sodass er nicht umstürzt. Die Feuerwehr Erkheim leuchtete die Einsatzstelle bei hereinbrechender Dunkelheit aus.  Nach Abschluss der notwendigen Sicherungsmaßnahmen gegen 23:30 Uhr konnte der Baufachberater von der Einsatzstelle abrücken. Der Baufachberater stand der Einsatzleitung als Ansprechpartner und fachkundiger Berater zur Verfügung und unterstützte diese bei der Umsetzung aller Maßnahmen.

Bilder: THW Memmingen, Andreas Fritsche