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THW-Thema

Bereichsausbildung Digitalfunk

8. bis 9. September 2017

Lindenberg/Allgäu. Helfer des Technischen Hilfswerk (THW) aus den Ortsverbänden Lindenberg, Lindau und Memmingen absolvierten am vergangenen Wochenende erfolgreich ihre Sprechfunkausbildung am THW-Standort in Lindenberg im Allgäu. Der Ortsverband Memmingen freut sich über neun neue, qualifizierte Sprechfunker.

Physikalische Grundlagen des Funkverkehrs, rechtliche Rahmenbedingungen, Bedienung von Funkgeräten aber auch das korrekte Durchführen eines Funkspruches standen bei den Helferinnen und Helfern auf dem Ausbildungsplan am vergangen Wochenende. Sprechfunkausbilder Christian Straschek (Lindenberg) und Andreas Bertele (Kaufbeuren) vermittelten die Grundlagen des bisherigen, anlogen Sprechfunks aber auch die Funktionen und Besonderheiten im neuen, seit einiger Zeit nun auch im Allgäu verfügbaren, Digitalfunk der Sicherheitsorganisationen. In zwei Gruppenübungen am Ende des Lehrgangs wurden die zuvor theoretisch erlernten Fähigkeiten praktisch vertieft und überprüft, sodass sich nun alle Teilnehmer „BOS-Sprechfunker“ nennen dürfen.

Bilder: THW Memmingen, THW Lindenberg
Text: THW Kaufbeuren, Andreas Bertele

Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung

2. September 2017

Memmingen (DH). Den letzten Samstagsdienst 2017 nutzten die Helferinnen und Helfer wieder für vielfältige Ausbildungen: Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung waren die zentralen Themenbereiche.

Während die 1. Bergungsgruppe sich mit Fragen des Rettens aus Höhen und der Absturzsicherung befasste, bauten die Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen an der Fischaufstiegsanlage der Illerstaustufe 7 bei Maria Steinbach einen einfachen Tonnensteg. Am Nachmittag verlegten die Einheiten an die Iller bei Egelsee, wo gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Memmingen die Löschwasserbereitstellung mit Pumpen des Ortsverbandes geübt wurde.

Bilder: THW Memmingen

Zeit für Ausbildung!

11. bis 13. und 18. bis 20. August 2017 

Memmingen/Stetten am kalten Markt (LM/JS). Üben und Ausbilden anstatt Urlaub. Helferinnen und Helfer der verschiedenen Bergungs- und Fachgruppen des Ortsverbandes nutzten ein Wochendende für Ausbildung und Übung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt. Das abwechslungsreiche Gelände bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.

Verstärkt durch Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe absolvierten zunächst die Helfer der Fachgruppe Räumen das jährliche  Ausbildungswochenende. Sie errichteten zunächst ihr Camp für das Wochenende. Am Abend wurden zwei Teams gebildet und in unbekanntem Gelände „ausgesetzt“. Um die Teamfähigkeit zu stärken, zogen sie bei Dunkelheit, ausgestattet mit einer Karte, Taschenlampe und Funkgerät los um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Hier waren präzises Kartenlesen, cleveres Denken und eine gute Orientierungsfähigkeit gefragt.

Am Samstagvormittag wurden die elf Helferinnen und Helfer zu einer Einsatzübung gerufen. Bei Waldarbeiten war ein Förster verunglückt und musste unter aufgeschichteten Baumstämmen geborgen werden. Der Unglücksort musste über die mitgeteilten Koordinaten ermittelt werden. Da die Hauptverkehrswege nicht benutzt werden durften, mussten die Helferinnen und Helfer anhand von Karten eine Route in dem nicht ganz einfach zu durchschauenden Wegenetz konzipieren. Beim Eintreffen der Helfer konnte leider nur noch der Tod des Verunglückten festgestellt werden. Geborgen wurde er mit Hilfe einer Büffelwinde unter Zuhilfenahme von Erdnägeln, um das Rutschen der Baumstämme zu verhindern.

Nach dem Mittagessen hieß es wieder „Aufsitzen!“. Die gesamte Gruppe vertiefte die verschiedenen Möglichkeiten des Bergens einer unter einem LKW eingeklemmten Person. Mit einem Hebekissenverbund und durch Kreuzholzstapel unterbaut wurde der LKW angehoben und die Person befreit. Um ihn wieder sanft auf seine Räder zu stellen, mussten zusätzlich zwei Greifzüge eingesetzt werden. Im Anschluss folgte eine weitere praktische Übung zum Thema „Eigentumssicherung“. Drei Teams verschlossen auf Zeit jeweils ein Fenster, die anschließend auf ihre Sicherheit geprüft wurden.

Um unsere Sportlichkeit und Fitness unter Beweis zu stellen, legten wir auf dem Rückweg zum Camp einen Stopp an der Hindernisbahn ein. Alle hatten Spaß und stellten sich der nicht alltäglichen Herausforderung. Drei hochmotivierte Helfer durchliefen den Parcours ein zweites Mal, zusätzlich ausgerüstet mit Atemschutzgeräten. Am Sonntag wurde das Camp zurückgebaut, die gesamte Ausstattung verladen und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.



Die Helferinnen und Helfer der 1. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung waren am darauffolgenden Wochenende auf dem Truppenübungsplatz Heuberg und den Ausbildungsanlagen der beiden Brandschutzinspektionen der Schule für ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben.

Am Freitagabend mussten die Helferinnen und Helfer ihr Können bei verschiedenen Einsatzlagen unter Beweis stellen: Einsatzstellen waren zu erkunden, Personen aus schwer zugänglichen Bereichen, aus verrauchten Schächten oder über Hindernisse zu retten. Auch die patientengerechte Rettung bei LKW Unfällen wurde geübt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ausbildung. Im Rahmen einer Stationsausbildung wurden Grundfertigkeiten der Bergung und Ortung wiederholt und die Möglichkeit genutzt, auch Einblicke in den je anderen Fachbereich zu erhalten. Angefangen vom richtigen Erkunden, dem Erkennen möglicher Gefahren, dem Anfertigen von Lageskizzen und der Anwendung technischer Ortungsgeräte wurden die 5 Phasen der Bergung vertieft. Den Abschluss bildeten verschiedene Verfahren zur einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen über den Deltaausleger, Leiterbock und Dreibock. Ein kleiner Exkurs in das Abstützen und Aussteifen rundete die Ausbildung ab.

Bei einer Vermisstensuch zu nächtlicher Stunde konnten die Teilnehmer die Vorzüge der neuen Wärmebildkamera des Drohnenprojektes genauso wie die Techniken der Flächensuche kennen lernen. Der abschließende Kameradschaftsabend durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bilder: THW Memmingen

Grundlagen des Rissmonitoring

28. Juli 2017

Memmingen (DH). Bauwerksschäden stellen im Einsatz ein großes Gefahrenpotential für die Einsazkräfte dar. Kann man im Umfeld eines beschädigten Gebäudes arbeiten? Sind Abstützmaßnahmen erforderlich? Zeigen die Abstützungen die gewünschte Wirkung? - Bei diesen und ähnlichen Fragen beraten die Baufachberater des THW die Einsatzleitung.

Die Helfer der Fachgruppe Räumen übten gestern gemeinsam mit dem Memminger Baufachberater das sog. "Rissmonitoring", das der exakten Beobachtung von Veränderungen bei Rissen im Mauerwerk dient. Verschiedene Montagetechniken sowie die systeamtische Ablesung und Protokollierung wurden ebenso geübt wie die Auswertung der Daten.

Bilder: THW Memmingen

Neue Helferin und Helfer für den Ortsverband Memmingen

24. Juni 2017

Memmingen (DH). Herzlich Willkommen im Technischen Zug des Ortsverbandes Memmingen - Lea, Joey und Julian. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildungsprüfung erlangten am vergangenen Samstag eine Helferin und zwei Helfer aus dem Ortsverband Memmingen die Einsatzbefähigung im THW und werden nun die Einheiten des Ortsverbandes unterstützen.


Die diesjährige Grundausbildungsprüfung des Geschäftsführerbereiches Kempten fand im Ortsverband Memmingen statt. Insgesamt 24 Anwärterinnen und Anwärter aus acht Ortsverbänden im Bereich Schwaben Süd/West traten zur Prüfung an und fast alle konnten diese auch erfolgreich bewältigen.

Mit Bestehen der Grundausbildungsprüfung erhalten die Helferanwärter nun die offizielle Befähigung, im Technischen Zug ihren Dienst zu tun und im Einsatz als vollwertige Helfer mitzuwirken. Nach der theoretischen Prüfung, bei der 40 Fragen aus allen Bereichen des Technischen Hilfswerks geprüft wurden, mussten die Prüflinge an zahlreichen praktischen Stationen ihre erlernten Fähigkeiten beweisen - Grundfertigkeiten, die im Einsatz immer wieder notwendig sind. An einer Station galt es, ein Stromerzeugungsaggregat in Betrieb zu nehmen und mit einem Strahler einen bestimmten Bereich auszuleuchten, an einer anderen Station musste eine Einsatzstelle abgesichert werden. Holz, Metall- und Gesteinsbearbeitung waren ebenso gefragt wie das sichere Einbinden eines Patienten auf einer Trage.

Der Ortsverband Memmingen freut sich über drei neue Helfer, die die Grundausbildungsprüfung erfolgreich abgelegt haben und nun die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen verstärken werden. Herzlich Willkommen im Technischen Zug des Ortsverbandes Memmingen - Lea, Joey und Julian.

Danke Fachgruppe Logistik/Verpflegung für die hervorragende Versorgung!


Bilder: THW Memmingen

Unsere Neuen bei der Prüfung ...

THW unterstützt Memminger Stadtfest

24. Juni 2017

Memmingen (DH). Nachdem das Stadtfest im vergangenen Jahr mehrfach verschoben werden musste, klappte es in diesem Jahr aufs erste Mal. Der Ortsverband unterstützte das Fest wieder mit zahlreichen Helferinnen und Helfern.

Aus dem Einsatzbereich "Beleuchtung" wurden zahlreiche Scheinwerfer installiert, um die Veranstaltung auch nach Einbrechen der Dunkelheit im rechten Licht erscheinen zu lassen. Zudem versperrten Helfer der Fachgruppe Räumen auf Anforderung der Stadt Memmingen Zufahrtsstraßen mit Beton-Elementen, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Noch in der Nacht wurden alle Leuchtmittel und Absperrungen wieder zurückgebaut.

Bilder: THW Memmingen

Samstagsausbildung: 5 Phasen der Bergung

17. Juni 2017

Memmingen/Ulm (DH).  Erkunden - Absuchen - Durchforschen - Eindringen - Beräumen. Diese Fünf Phasen strukturieren das Vorgehen bei der Suche nach verschütteten Personen. Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung waren Gegenstand des Samstagsdienstes für die Fachgruppe Räumen und die 2. Bergungsgruppe. 

Bei der Suche nach verschütteten Personen ist gerade bei Großschadenslagen ein strukturiertes Vorgehen erforderlich. Richtschnur dafür sind die "Fünf Phasen der Bergung":  1. Phase Erkunden - 2. Phase Absuchen von un- bzw. leicht beschädigten Gebäudeteilen - 3. Phase Durchforschen von raumbildenden Schadenelemente 4. Phase Eindringen auf Verdacht und an allen Stellen, an denen Überleben möglich oder wahrscheinlich ist 5. Phase Beräumen der Trümmer.

Nach einer Wiederholung der theoretischen Grundlagen dieses Konzeptes, der Merkmale der verschiedenen Phasen und zu erwartender und möglicher Gefahren ging es aus dem Hörsaal in die „tatsächliche Schadenslage“.  Der Trümmerkegel auf dem Katastrophenschutz-Übungsplatz „Am Sandhaken“ beim THW Ulm eignete sich hervorragend für die praktische Übung. In Trupps wurde das Gelände in Phase 1 erkundet. In der anschließenden Lagebesprechung wurden die Ergebnisse vorgestellt und das weitere Vorgehen abgestimmt. Bei der Absuche des Trümmerkegels – Phase 2 – wurde bereits eine erste verletzte Person entdeckt, die unkompliziert gerettet werden konnte.  In Phase 3 galt es, sich Zugänge in Schichtungen und Schächte zu schaffen und dort weiter nach Überlebenden zu suchen. Auch hier konnten zwei verletzte Personen gerettet werden. Um den Trümmerkegel nicht zu beschädigen, wurde auf die praktische Durchführung der Phasen 4 und 5 verzichtet.  

Da die DRK Rettungshundestaffel Göppingen zur gleichen Zeit auf dem Gelände übte, konnten wir gemeinsam eine kleine Übung durchführen. Die Rettungshunde spürten zwei vermisste Personen auf, die anschließend von den Helferinnen und Helfern des THW gerettet wurden. Danke DRK Rettungshundestaffel Göppingen für die hervorragende und unkomplizierte Zusammenarbeit, hat Spaß gemacht!

Informationen zur DRK Rettungshundestaffel Göppingen finden Sie hier!

Bilder: THW Memmingen

Ausbildung Schachtrettung

13. Juni 2017

Memmingen (DH). Helfer der Fachgruppe Räumen üben das Erkunden eines Schachtes. Zwei in einem Kanalsystem vermisste Arbeiter können nach der Erkundung gerettet und sicher an die Oberfläche transportiert werden.

Das Vordringen in Schächte ist mit vielfältigen Gefahren verbunden. Für die Einsatzkräfte sind daher besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig; hierzu zählen insbes. der Einsatz eines Multiwarn-Gerätes, das bei Gasen Alarm schlägt, und die Sicherung der Helfer mit Sicherheitsseilen, die eine Notrettung ermöglichen.

Die Helfer verschafften sich zunächst einen Zugang in das Schachtsystem. Da die Messungen keine Gefährdung durch Gase erkennen ließen, war ein weiteres Vordringen auch ohne schweren Atemschutz möglich. Im Zuge der weiteren Erkundung der Gänge konnten die zwei vermissten Arbeiter gefunden, versorgt und schließlich mit Hilfe des Schleifkorbs und eines Dreibocks gerettet werden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei der möglichst schonende Transport der Verletzten durch den senkrechten Zugang in den Schacht dar. 

Bilder: THW Memmingen

Telefonieren - Disponieren - Alarmieren - Koordinieren: zu Besuch bei der Leitstelle

22. Mai 2017

Memmingen/Krumbach (DH). Die  beiden Fachgruppen Räumen und Logistik/Verpflegung des Ortsverbandes Memmingen besuchten am 22. Mai 2017 die Integrierte Leitstelle Donau Iller in Krumbach. Von hier aus werden die Einsätze des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, des THW sowie der weiteren Hilfsdienste im Bereich der Landkreise Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu und der Stadt Memmingen koordiniert und begleitet. Die ILS Donau Iller begleitet damit auch die regionalen Einsätze des THW Memmingen.

Schon die Kleinsten im Kindergarten lernen bei uns in Deutschland: Der Notruf 112 sorgt für schnelle Hilfe im Notfall. Dass die Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird, und dass die Rettungskräfte geschickt werden, die möglichst schnell am Einsatzort sein können, das stellt die Arbeit der Disponenten der Integrierten Leistelle (ILS) sicher. Sie nehmen Notrufe entgegen, erfassen Ort, Art und Ausmaß des Notfalls und alarmieren dementsprechend die nötigen Einsatzkräfte. Die ILS sorgt dafür, dass die Helferinnen und Helfer da helfen können, wo sie gebraucht werden. 

Bei ihrer Aufgabe werden die Disponentenvon moderner Funk- und Kommunikationstechnik unterstützt. Gerade zu der für den Feuwerwehr- und THW-Bereich anstehenden Umstellung auf Digitalfunk hatten die Helferinnen und Helfer des THW Memmingen zahlreiche Fragen, auf die die Mitarbeiter der Leitstelle kompetent Auskunft geben konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der ILS Donau Iller finden Sie hier!



Übung des GFB Göppingen

20. Mai 2017

Memmingen/Aalen (DH). Am 20. Mai 2017 führte der THW Ortsverband Aalen eine Großübung KInEX - Katastrophe, Infrastruktur, Exercise - durch, an der auch Helferinnen und Helfer aus dem Ortsverband Memmingen teilgenommen haben. Übungsszenario war ein Erdbeben, das in zwei verschiedenen Einsatzgebieten bearbeitet wurde. 

Helferinnen und Helfer aus elf THW-Ortsverbänden aus Baden-Württemberg und Bayern führten gemeinsam eine Großübung durch. Ein Erdbeben im Ostalbkreis hatte weite Teile der Infrastruktur zerstört, Personen wurden verschüttet oder vermisst. Insbesondere auch die grassierende Geflügelpest stellte die Helferinnen und Helfer bei der Arbeit in einer zerstörten Geflügelzüchterei vor zahlreiche Herausforderungen. Das Szenario ermöglichte nicht nur die Arbeit an der einzelnen Einsatzstelle zu üben, sondern auch die Koordination der zahlreichen eingesetzten Einheiten durch eine THW-Führungsstelle und die Einsatzabschnittsleitungen in einem realtiätsnahen Übungsbetrieb zu erproben und zu optimieren.

Die Memminger Helfer waren dem Einsatzabschnitt Hülen zugeordnet, in dem die Schwerpunkte Behelfsstraßenbau, Trümmerräumung, Vermisstensuche und- bergung bearbeitet wurden. Der Zugtrupp aus Memmingen war als Einsatzabschnittsleitung eingesetzt und damit für die Führung von 5 Bergungsgruppen im Unterabschnitt Bergung, von 2 Fachgruppen Räumen und einer Fachgruppe Ortung (A) mit Rettungshunden verantwortlich.

Gemeinsam mit der Fachgruppe Räumen aus Kirchheim unter Teck arbeiteten die Memminger Räumer am Bau einer Behelfsstraße, um eine nach dem Erdbeben unterbrochene Zufahrtsstraße wieder befahrbar zu machen. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung war für die Versorgung der etwa 150 Helferinnen und Helfer sowie zahlreicher Verletztendarsteller und Gäste der Übung eingesetzt.

Bilder: THW Memmingen


Neuer Atemschutzgeräteträger für den Ortsverband Memmingen

20. Mai 2017

Memmingen (DH). Der Ortsverband Memmingen hat einen neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger. Auch in diesem Jahr absolvierte wieder ein Helfer des Ortsverbandes Memmingen bei der Feuerwehr Memmingen einen entsprechenden Lehrgang und steht nun als Einsatzkraft auch unter schwerem Atemschutz zur Verfügung.


Die Helferinnen und Helfer des THW werden immer wieder mit Einsatzszenarien konfrontiert, die ein Arbeiten unter Atemschutz notwendig machen. Um für diese Situationen vorbereitet zu sein, werden Helfer in einer insgesamt 24 Stunden umfassenden Ausbildung zu Atemschutzgeräteträgern qualifziert. In der Zeit vom 8. bis 20. Mai 2017 absolvierte ein Helfer gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr diesen Lehrgang, in dem unter anderem Atemtechniken sowie der Umgang mit Filtermasken, das An- und Ablegen des Atemschutzgerätes ausgebildet und geübt werden. In zahlreichen kleineren Szenarien wurde auch die Personenrettung unter Atemschutz geübt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf die Gefahren des Arbeitens unter Atemschutz. Wir danken dem Ausbilder-Team der Feuerwehr Memmingen unter der Leitung von Michael Kraus für die Ausbildung unseres Helfers.

Bilder: Feuerwehr Memmingen

Basisschulung CBRN

18. Mai 2017

Memmingen (DH). Vielfältige Gefahren begegnen den Helferinnen und Helfern im Einsatz. Eine besondere Rolle spielen dabei die chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN, früher ABC). Eine grundlegende Einführung in diese Thematik und eine Sensibilisierung für die hohe Präsenz dieser Gefahren ist Teil der Grundausbildung im THW.

Am 18. Mai 2017 führte die Geschäftsstelle in Kempten im Rahmen der Grundausbildung der Helferanwärterinnen und Helferanwärter eine Bereichsschulung zum Thema CBRN durch. Major der Reserve Matthias Helbig (KVK Oberallgäu) zeigte das von den verschiedenen Stoffen ausgehende Gefährdungspotential auf und erläuterte wesentliche Schutzmaßnahmen sowie Verhaltensmaßregeln. Ziel dieser CBRN-Einführung ist es, ein Gefahrenbewusstsein zu schaffen, dass die Helferinnen und Helfer mögliche Gefahren rechtzeitig erkennen, sich schützen und gegebenenfalls Spezialkräfte anfordern. 

 Bild: Dominik Helms

Ausbildung am Fire-Trainer

16. Mai 2017

Memmingen (DH). Die Feuerwehr Memmingen schulte am 16. Mai 2017 Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe sowie der Fachgruppen Räumen und Logistik/Verpflegung am "Fire-Trainer" in der Verwendung von Feuerlöschern bei der Brandbekämpfung.


Die Bekämpfung von Bränden gehört nicht zu den primären Aufgaben des THW, und doch besteht immer die Gefahr, das auch die Helferinnen und Helfer im Einsatz oder auch im alltäglichen Berufs- und Familienleben mit Entstehungsbränden konfrontiert werden, bei denen ein schnelles und sachgerechtes Handeln erforderlich ist.

Andreas Land und Roland Stoeber von der Feuerwehr Memmingen und dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Memmingen erläuterten zunächst die verschiedenen Typen von Feuerlöschern und zeigten ihre jeweiligen Einsatzbereiche auf. Im praktischen Teil der Ausbildung konnten die Helfer dann versuchen, Kleinbrände schnellstmöglich zu löschen. Höhepunkt der Ausbildung war die Nachstellung einer Fettbrandexplosion, die die fatale Wirkung des Versuchs brennendes Fett mit Hilfe von Wasser abzulöschen demonstrierte. Nicht nachmachen! Umgang mit Feuerlöscher üben: unbedingt!

Bilder: Sandra Schneider, FFW Memmingen

Mediateam Bayern: Helferinnen und Helfer bilden sich fort

13. Mai 2017

Ingolstadt/München/Memmingen (DH). Helferinnen und Helfer des THW Mediateams Bayern bildeten sich am 13. Mai 2017 in Ingolstadt fort. Das ehrenamtlich besetzte Mediateam des Landesverbandes Bayern unterstützt bei überregionalen Schadenslagen vor Ort die Öffentlichkeitsarbeit des THW in all ihren Facetten. Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Themenfelder "Bildrechte" und "Umgang mit Medienvertretern".  

In außergewöhnlichen Situationen, wie etwa bei Großschadenslagen und Katastrophenfällen, stehen die Einsatzkräfte vor besonderen Herausforderungen und zugleich wird ihre Arbeit von großem öffentlichen Interesse begleitet. Daher unterstützen Helferinnen und Helfer des Mediateams bei solchen Ereignissen die örtliche Öffentlichkeitsarbeit des THW: sie dokumentieren die Arbeit des THW in Bild und Text, sie betreuen Pressevertreter und Besucher, sie beantworten Presseanfragen und organisieren Interviews. Unmittelbar nach der Gründung des Mediateams im Mai 2016 war der Starkregeneinsatz in Simbach am Inn der erste große Einsatz des Mediateams.

Bei ihrer ersten Fortbildungsveranstaltung im Jahr 2017 beschäftigten sich die Helferinnen und Helfer des derzeit 33-köpfigen Teams zunächst mit Bildrechten. Gerade bei der Berichterstattung und Dokumentation von Einsätzen spielen die komplexen rechtlichen Fragestellungen, insbesondere die Abwägung von Persönlichkeitsrechten und dem Interesse einer öffentlichen Berichterstattung,  eine wichtige Rolle. In einem sehr aufschlussreichen Vortrag informierte Thomas Dorsch (Ochsenfurt) über die rechtlichen Grundlagen und zeigte die praktischen Konsequenzen für die Arbeit als Fotograf im THW auf. 

Der Nachmittag stand unter dem Fokus "Umgang mit Medienvertretern". Die  Kommunikationstrainerin Milena Hardt (München) zeigte ausgehend von der Arbeitsweise von Journalisten auf, wie eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Medienvertretern in Interviewsituationen gelingen kann. Ein besonderer Akzent lag dabei auf der klaren und verständlichen Formulierung der Aussagen - auch im Umgang mit schwierigen Fragestellungen.

In der abschließenden Einheit informierten Rainer Straszewski (Ingolstadt), einer der Koordinatoren des Mediateams, und Alessandra Donatello (Landesverband Bayern) über aktuelle Entwicklungen und die strukturelle Einbindung des Mediateams im Landesverband Bayern.

Bild: Franziska Zontar

Zugübung: Schweres Erdbeben in Ulm

6. Mai 2017

Memmingen/Ulm (DH). Am Nachmittag des 6. Mai 2017 erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt Ulm und die angrenzenden Gegenden. Häuser stürzten ein, Straßen waren unpassierbar, die Versorgung mit Elektrizität und Gas teilweise zerstört. Eine Vielzahl von Personen wurde verletzt und zahlreiche Personen wurden vermisst. Zur Unterstützung der badenwürttembergischen Einsatzkräfte wurde auch der Technische Zug des Ortsverbandes Memmingen mit der Fachgruppe Ortung angefordert - so das Übungsszenario der diesjährigen Zugübung des THW Memmingen.


In einem geschlossenen Verband fuhren die Einsatzkräfte in das Schadensgebiet und wurden im dortigen Bereitstellungsraum von der Untereinsatzabschnittsleitung in ihre Aufgaben eingewiesen. Am Einsatzort angekommen führte der Zugführer des THW Memmingen eine Erkundung durch und teilte den Gruppen ihre Aufträge zu. 

Die Helferinnen und Helfer der beiden Bergungsgruppen und der Fachgruppe Ortung suchten nach vermissten und verschütteten Personen, befreiten diese, bargen sie aus verunfallten Fahrzeugen, um sie in die Hände des Rettungsdienstes zu übergeben. Gasaustritte und Kleinbrände erschwerten die Arbeiten dabei zusätzlich. Die Maßnahmen der einzelnen Gruppen und Trupps wurden von den Helfern des Zugtrupps koordiniert und dokumentiert. In strömendem Regen konnten insgesamt 12 vermisste Personen gefunden und gerettet werden. Zwei Personen konnten lediglich tot geborgen werden.

Vier Stunden lang hatten Stephan Zettler und Alexander Kipshagen, die die Übung vorbereitet haben, immer neue Herausforderungen für die Helferinnen und Helfer parat. Helferinnen und Helfer des THW Ulm sowie der THW Jugend Memmingen forderten als Verletztendarsteller ebenso wie die vom Zugtrupp des THW Ulm übernommene Einsatzleitung die Einsatzkräfte des THW Memmingen und ermöglichten so ein wirklich realistisches Szenario und Einsatzgeschehen. Danke für Eure Unterstützung und die Bereitstellung eines hervorragenden Übungsgeländes. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung kümmerte sich um eine hervorragende Versorgung der Einsatzkräfte.

Bilder: THW Memmingen

Ausbildung des Führungskräftepools im GFB Kempten

4. April 2017

Kempten/Memmingen (OV Kempten). Die Fachgruppe Führung/Kommunikation bildet den Führungskräftepool des Geschäftsführerbereichs Kempten im Ortsverband Kempten aus.

Der Führungskräftepool besteht aus interessierten Führungskräften der Ortsverbände des gesamten Geschäftsführerbereichs Kempten: Sprechfunker, Zugführer, Führungsgehilfen, ausgebildete Verbandsführer und Sachgebietsleiter.  Der Einsatzerfolg der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) wird maßgeblich durch die routinierte Zusammenarbeit innerhalb der THW-Führungsstelle bestimmt. Die Ausbildung des Führungskräftepools bildet die Grundlage für die personelle Einsatzbereitschaft der Fachgruppe FK während lang andauernden Einsätzen. Die Personen, die über die fachliche Ausbildung verfügen und das Interesse an Stabsarbeit im Einsatz haben, wurden von der Fachgruppe FK weitergebildet.

An insgesamt drei Ausbildungsdiensten trafen sich Führungskräfte aus den Ortsverbänden Sonthofen, Memmingen, Kaufbeuren, Krumbach und Schwabmünchen im OV Kempten um die Kenntnisse zu den Einsatzaufgaben und –optionen der Fachgruppe FK in Theorie und Praxis zu vertiefen.  Am ersten Ausbildungsabend wurden den Helfern die Aufgaben der Sachgebiete 1 (Personal/innerer Dienst) und Sachgebiet 2 (Lage) ausführlich erläutert. Am zweiten Ausbildungsabend lag der Fokus auf den stabsmäßigen Abläufen innerhalb der THW Führungsstelle. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit sich mit den Fahrzeugen und der Ausstattung der Fachgruppe FK vertraut zu machen. 

Der dritte Abend diente dazu, das Erlernte in einer kleinen Einsatzübung in die Praxis umzusetzen: Die Einsatzübung „Fischerdorf“ wurde in Teilen nachgestellt und diente dem Führungskräftepool als Übungsszenario.



Bilder: THW Kempten
Originalbericht: THW Kempten

IDS Räumen: Fokus Behelfsstraßen-Bau

1. April 2017

Memmingen/Ingolstadt (DH). Leitthema der diesjährigen „Ideellen Spezialisierung Räumen“ vom 31. März bis 1. April 2017 in Ingolstadt war der behelfsmäßige Straßen- und Wegebau. Theoretische Grundlagen und praktische Durchführung in enger Verzahnung ermöglichten eine gelungene Weiterbildung von Führungskräften und Multiplikatoren für die Ortsverbände in Bayern.

Das Anlegen von „Zu- und Abfahrtswegen für den Einsatzbedarf“ ist eine der sog. STAN-Aufgaben der Fachgruppe Räumen im THW. Obwohl zahlreiche Einsatzszenarien im Katastrophenschutz den Bau einer auch mit schweren Maschinen befahrbaren Behelfsstraße erforderlich machen, kommt dieser Thematik in der Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer oft nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Bei den beiden großen Einsätzen der bayerischen Räumgruppen in den vergangenen Jahren wurden derartige Projekte realisiert. In Simbach am Inn etwa wurde in Folge eines Starkregenereignisses eine Straße von den Wassermassen fortgerissen und durch eine Behelfsstraße ersetzt und auch im Zuge der Errichtung des Warteraums für Flüchtlinge in Erding im Jahr 2015 war der Bau einer Zufahrtsstraße notwendig. Auch bei Hochwasserlagen müssen immer wieder große Mengen an Sandsäcken an nur schwer zugängliche Deichabschnitte transportiert werden. Der Neubau einer Zufahrt ist hier oft der einzig mögliche Weg.

Ein Vortrag des Memminger Gruppenführers und Baufachberaters Stephan Zettler führte in die Thematik des Behelfsstraßenbaus ein, wobei ein besonderer Fokus auf die Frage nach den Planungsgrundlagen für ein derartiges Projekt gelegt wurde. Wie muss eine Behelfsstraße dimensioniert sein? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Welche Art von Material und welche Mengen werden benötigt? Welche Maschinen können Transport und Verbau in einer bestimmten Zeit leisten? Eine gründliche Vorbereitung ist – so zeigte der Vortrag auf – eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Behelfsstraßenbau. In der praktischen Ausbildung auf dem Pionierübungsplatz Ingolstadt konnten die 50 Helferinnen und Helfer aus 15 Ortsverbänden am Samstag einen Abschnitt einer Behelfsstraße anlegen und verschiedene Aufgabenfelder aus dem Bereich des behelfsmäßigen Baus von Wegen und Straßen unter fachkundiger Anleitung üben. Grundlagen der Vermessungstechnik, wie die Arbeit mit Fluchtstäben, dem Nivelliergerät und einem Rotationslaser waren ebenso Teil der Ausbildung wie die Durchführung von Planierarbeiten mit dem Bergeräumgerät.

Siegfried Schymala, der Leiter des Referats Einsatz im Landesverband Bayern, dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft und berichtete über aktuelle Entwicklungen im THW Bayern. Dabei legte er einen besonderen Fokus auf das neue Rahmenkonzept sowie die anstehenden Beschaffungen neuer Fahrzeuge für die Fachgruppen Räumen. Fabian Hopf (OV München-Ost) informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ergebnisse der vergangenen Sitzungen der Facharbeitsgemeinschaft Räumen.

Alexander Ruzzi (OV Ingolstadt) organisierte die von Laura Lorenz, der Sachbearbeiterin Einsatz in der Geschäftsstelle Schwandorf, koordinierte Veranstaltung vor Ort und präsentierte gemeinsam mit den übrigen Helferinnen und Helfern den Ortsverband Ingolstadt als einen hervorragenden Gastgeber.

Bilder: Florian Kispert, Stephan Zettler, Michael Matthes (OV Pfaffenhofen), Dominik Helms

Ausbildungssamstag

18. März 2017

Memmingen (DH). Samstag: Zeit für Ausbildung – der Technische Zug des THW Memmingen nutzte den Samstagsdienst wieder zu umfangreichen Ausbildungen.

Bei strömendem Regen beschäftigten sich die 2. Bergungsgruppe, die Fachgruppe Räumen sowie die Helferanwärterin und die Helferanwärter der Grundausbildungsgruppe in einer vom Zugtrupp begleiteten Übung mit den Themenfeldern "Schaffen von Zugängen" und "Retten von Personen". Die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung übten an einem EGS-Turm in der Fahrzeughalle des Ortsverbandes Grundlagen der Absturzsicherung sowie das Retten aus Höhen und Tiefen. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung sorgte dafür, dass den Helferinnen und Helfern die Kräfte nicht ausgehen ...

Bilder: THW Memmingen


Klaus Liepert zum stellvertretenden Landessprecher gewählt

18. Februar 2017

Memmingen/Lauf an der Pegnitz (DH). Die Ortsbeauftragten und Helfersprecher des THW in Bayern haben am vergangenen Samstag den Memminger Ortsbeauftragten Klaus Liepert zum stellvertretenden Landessprecher in Bayern gewählt. Gemeinsam mit Michael Wüst aus Freising (ebenfalls stellvertretender Landessprecher) und dem Landessprecher Andre Stark aus Obernburg vertritt Klaus Liepert in den kommenden fünf Jahren die Belange der rund 15.000 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in Bayern.

Bundesweit engagieren sich 80.000 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in ihrer Freizeit um Menschen in Not kompetent und engagiert Hilfe zu leisten. Damit sind etwa 99% der Angehörigen des THW ehrenamtlich tätig - eine durchaus ungewöhnliche Behördenstruktur. Um der Bedeutung des Ehrenamtes in allen organisatorischen Fragen Rechnung zu tragen, wählen die Helferinnen und Helfer auf allen Organisationsebenen Vertreter, die als Sprecher des Ehrenamtes die Interessen der Helferinnen und Helfer vertreten und in alle wichtigen Entscheidungen einbezogen sind.

Nach der Neuwahl der Helfersprecher auf der Ebene der Ortsverbände im vergangenen Jahr wurden nun der Landessprecher und seine beiden Stellvertreter für den Landesverband Bayern gewählt. Als Landessprecher wurde André Stark (Ortsverband Obernburg) gewählt. Klaus Liepert (Ortsverband Memmingen) und  Michael Wüst (Ortsverband Freising) wurden als stellvertretende Landessprecher gewählt. Sie vertreten in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Helferinnen und Helfer gegenüber dem Landesbeauftragten für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, und sind außerdem auch Mitglied im Bundesausschuss, dem höchsten Beratergremium der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.


Bild: Rudolf Skalitzky (Landessprecher a.D.); Michael Wüst; Klaus Liepert; Andre Stark; Michael Haas (Wahlvorstand); Gerd Friedsam (Vizepräsident);  Dr. Fritz-Helge Voß (Landesbeauftragter)

Bilder: THW Memmingen

Eisrettungsausbildung durch die DLRG Memmingen

14. Februar 2017

Memmingen/Buxheim (DH). Immer wieder brechen Personen auf Flüssen und Seen im Eis ein. Trotz langer Kälte hat sich noch keine tragfähige Eisschicht ausgebildet und das scheinbar stabile Eis gibt nach. Zwar gehören derartige Rettungsmaßnahmen nicht zum "Kerngeschäft" des THW, doch können auch die Helferinnen und Helfer des THW immer in eine Situation gelangen wo eine derartige Hilfe benötigt wird. 

Am Buxheimer Weiher schulten Mitglieder der DLRG Memmingen einige Helfer der Fachgruppen Räumen, B2 und Logistik/Verpflegung in der Rettung von im Eis eingebrochenen Personen. Dabei wurde auf das Material zurückgegriffen, dass im THW standardmäßig vorhanden ist und auf den Gerätekraftwägen mitgeführt wird. Ein THW-Helfer wurde geschützt durch einen Trockentauchanzug aus dem Wasser gerettet. Wir danken der DLRG Memmingen für diese interessante und sehr lehrreiche Ausbildung!

Bilder: THW Memmingen

Blaulichtempfang in Memmingen

13. Februar 2017

Memmingen (DH). Beim Blaulichtempfang in der Memminger Stadthalle war der bayerische Innenminister Joachim Hermann auf Einladung der CSU Memmingen zu Gast und nutzte die Gelegenheit, den Angehörigen der "Blaulichtorganisationen" Dank zu sagen.

Die Arbeit im Rettungdienst, in der Feuerwehr und beim THW, bei der Polizei und der Justiz ist von entscheidender Bedeutung für das Leben der Menschen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Rund 450.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Bayern für den Nächsten und die Gemeinschaft. Im THW Bayern stehen 16.000 aktive Helferinnen und Helfer für den Ernstfall bereit.

Im Rahmen dieser Veranstaltung nahm sich der Minister Zeit für die Vertreter der verschiedenen Organisationen, um mit diesen ins Gespräch zu kommen. Besonders die Themen der Nachwuchsgewinnung und der zunehmenden Angriffe auf Retter wurden hier angesprochen. 

Bild: THW Memmingen

Fastnacht in Memmingen

14. Januar 2016

Memmingen (DH). Fastnacht in Memmingen: Sternmarsch der Guggenmusik mit Riesen-Konzert auf dem Marktplatz, Nachtumzug mit 91 Gruppen und rund 3.000 Hästrägern durch die schöne Memminger Altstadt. Das THW rückt die Veranstaltungen ins rechte Licht.

Fasnets-Großveranstaltungen in Memmingen: Mit dem 60kVA Stromerzeugungsaggregat sorgt das THW bei den beiden Großveranstaltungen der Stadtbachhexen e.V. für die Beleuchtung. Zusätzlich sichern vier Großfahrzeuge des Ortsverbandes auf Anforderung der Polizei und der Stadt Memmingen die Strecke des großen Nachtumzugs ab und ermöglichen so einen ungestörten Ablauf der Veranstaltung.

Bilder: THW Memmingen

Start der neuen Grundausbildung

13. Januar 2017


Memmingen (DH). Vier neue Helferinnen und Helfer bereiten sich seit letzter Woche im Rahmen der Grundausbildung auf ihre Tätigkeit im Technischen Zug des THW Memmingen vor. 

Die Grundausbildung ist der erste Schritt zur aktiven Helferin und zum aktiven Helfer im THW. In ihr erlernen die neuen Helfer sowie Junghelfer, die in den aktiven Dienst übertreten wollen, die nötigen Fertigkeiten im Umgang mit den wichtigsten Gerätschaften und Ausrüstungsgegenständen, die im THW Verwendung finden. Außerdem werden sie in Erster-Hilfe und in Fragen der Einsatztaktik geschult. In all diese Themen erhalten die Helferinnen und Helfer unter sachkundiger Anleitung eine grundlegende Einführung, sodass sie das erworbene Wissen und die erworbenen Kompetenzen auch im Einsatzfall und unter Stress sicher anwenden können.


Am Ende der Grundausbildung steht dann eine Prüfung, in der sowohl in Theorie als auch in der Praxis geprüft wird, ob die Helferinnen und Helfer gut für den Einsatz vorbereitet sind. Mit der bestandenen Prüfung wird ihre Einsatzbefähigung festgestellt und sie wechseln von der Grundausbildungsgruppe in die entsprechenden Einheiten des Technischen Zugs. Dort geht die Ausbildung im Rahmen des regulären Dienstbetriebes weiter. Die Inhalte der sog. Fachausbildung richten sich hier nach dem Profil der verschiedenen Bergungs- und Fachgruppen.



Jahresrückblick des THW

13. Januar 2017

Memmingen/Bonn (DH). Die Leitung des THW hat einen kurzen digitalen Jahresbericht veröffentlicht, der unter den Schlagworten Flüchtlingshilfe, Starkregen und Integration die vielfältigen Aktivitäten des THW im In- und Ausland zeigt ... 

Seit 66 Jahren leistet das THW technische und logistische Hilfe für Menschen in Not. Das Jahr 2016 hatte so einige Herausforderungen für die 80.000 ehrenamtlichen und 1.000 hauptamtlichen THW-Kräfte parat: gestrandete Pottwale, Starkregenfälle im Frühsommer, das Bundesjugendlager der THW-Jugend und verschiedene Projekte im Ausland. Bilder aus dem Blickwinkel der THW-Kräfte und neues Filmmaterial werfen Schlaglichter auf ausgewählte Ereignisse eines bewegten Jahres.

Quelle: THW.





Neujahrsempfang

7. Januar 2017

Memmingen (DH). Der THW Ortsverband Memmingen konnte bei seinem Neujahrsempfang wieder viele Gäste begrüßen: Helferinnen und Helfer, Arbeitgeber, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von den Feuerwehren, der Polizei und den Katastrophenschutzbehörden.


Zu Beginn seiner Ansprache erinnerte der Ortsbeauftragte Klaus Liepert an den plötzlich verstorbenen Oberbürgermeister der Stadt Memmingen Markus Kennerknecht. Bei dessen Besuch im Ortsverband im Oktober des vergangenen Jahres war auch sein echtes Interesse an den Belangen des Ehrenamtes deutlich geworden. Besonders angetan hatte es ihm die Betonkettensäge des Ortsverbandes, die er unbedingt auch selbst einmal testen wollte. Mit dem unerwarteten Tod von Althelfer Rudolf Schnürch, der dem Ortsverband mehr als 50 Jahre angehörte, habe das THW Memmingen im vergangenen Jahr zudem einen geschätzten Kameraden verloren.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2016 hob Klaus Liepert die Vielfalt der Aktivitäten des Ortsverbandes hervor. Als ein Schwerpunkt erwies sich das Thema Hochwasser. Neben dem Einsatz des Baufachberaters Stephan Zettler bei einem Hangrutsch in Frickenhausen und zwei Fachberater-Einsätzen in Klosterbeuren und Bad Wörishofen waren die Helfer der Fachgruppe Räumen überörtlich im Rahmen des katastrophalen Hochwassers in Simbach vier Tage im Einsatz. Als Anerkennung überreichte der Ortsbeauftragte den beteiligten Einsatzkräften das „Fluthelferabzeichen 2016“ des Freistaates Bayern. Die gezielte Ausbildung von Helfern in den Bereichen Baufachberatung sowie Hochwasserschutz und Deichverteidigung machte sich hier bezahlt.

Mit insgesamt 14 Lehrgängen an den Bundesschulen des THW konnte die Qualifikation und Spezialisierung in verschiedenen Bereichen nachhaltig verbessert werden. Auch für 2017 stehen dem Ortsverband Memmingen wieder zahlreiche Lehrgangsplätze zur Verfügung, so dass hier eine kontinuierliche Weiterentwicklung erreicht werden kann.

Die Helferinnen und Helfer wurden auf örtlicher und regionaler Ebene insgesamt 23 Mal alarmiert und kamen siebenmal zum Einsatz. Neben dem Kompetenzbereich der Handy-Ortung waren vor allem das Ausleuchten von Einsatzstellen, Baufachberatung, das Niederlegen von Gebäudeteilen und die Verpflegung von Einsatzkräften verschiedener Organisationen gefragte Fähigkeiten.

Die 115 Helferinnen und Helfer (darunter 18 Junghelfer) leisteten im Jahr 2016 insgesamt 17.609 Dienststunden, davon 2.735 Jugendarbeit und 1.583 Einsatzstunden. 6 Helfer haben über 500 Stunden geleistet, was im Arbeitsleben dem Beschäftigungsumfang einer 25%-Stelle entspricht. Oder anders gesagt: jeden Tag mehr als eine Stunde.

Durch die Verbesserung des Haushaltssituation des THW – so hob Klaus Liepert hervor – konnte im vergangenen Jahr umfangreich Ausstattung erneuert werden. Viele Projekte, die bislang an der Finanzierung gescheitert waren, konnten nun umgesetzt werden. Für sein großes Engagement und seine Geduld bei der Abwicklung der Beschaffungen und in der Organisation der Verwaltung des Ortsverbandes dankte Klaus Liepert dem Verwaltungsbeauftragten Sebastian Bail sowie dem stellvertretenden Ortsbeauftragten Harald Traxler. 

In ihren Grußworten dankten MdB Stephan Stracke, der sich als Vorsitzender der THW-Landesvereinigung Bayern engagiert, und Margaretha Böckh, die derzeit die Geschäfte als Oberbürgermeisterin der Stadt Memmingen führt den Helferinnen und Helfern für ihren außerordentlichen Einsatz im vergangenen Jahr und wünschten angesichts der zu erwartenden neuen und unberechenbaren Herausforderungen im kommenden Jahr ein gutes Gelingen und eine stets sichere Heimkehr von allen Einsätzen.

Brigitte Müller, Geschäftsführerin im THW Geschäftsführerbereich Kempten, dankte den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und zeichnete Dominik Helms (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit) mit dem Helferzeichen in Gold sowie Tobias Hassel und Thomas Heiland (Fachgruppe Räumen) mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz für ihre besonderen Verdienste aus.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten für ihre langjährige erfolgreiche Mitwirkung im Ortsverband geehrt werden: Andreas Schmid (30 Jahre), Harald Prior (25 Jahre), Daniel Unglert und Andreas Würzer (20 Jahre) sowie Michael Bader, Thomas Born, Tobias Brüstle, Nikolas Dörfel, Daniel Grauer, Tobias Hassel, Gerhard Kohn und Fabian Ziesenis (10 Jahre).

Im Anschluss an den offiziellen Festakt des Neujahrsempfangs konnten die Teilnehmer – verpflegt von der Fachgruppe Logistik/Verpflegung – den Abend in intensiven Gesprächen ausklingen lassen.

Bilder: Florian Kispert

Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!

4. Januar 2017

Memmingen (DH). Unter dem Motto "Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!" hängen derzeit in ganz Deutschland neue Plakate des Technischen Hilfswerks - auch in Memmingen unter Memminger Beteiligung. Aufreißer, Wasserschlacht, Gemischtes Doppel und O´zapft is! – so lauten die Slogans der ersten vier neuen Kampagnenmotive.

Im Rahmen eines Foto-Shootings entstanden im vergangenen Jahr 11 neue Plakatmotive. Auch in Memmingen haben wir die ersten Plakate schon entdeckt. Auf einem der Plakate ist auch ein Helfer aus Memmingen zu sehen.

Raus aus dem Alltag. Rein ins THW! Auch ein Thema für Dich?

Unsere nächste Grundausbildung beginnt am 13. Januar 2017 um 18:00 Uhr. Regelmäßig trainieren wir für den Ernstfall! Hydraulikheber, Betonkettensäge, Hebekissen, Plasmaschneider, Motorsäge und Stromaggregate gehören dabei zu unserem Handwerkszeug! Die intensive Zusammenarbeit in den Gruppen fördert den Teamgeist. Jeder kann sich auf seine Kameraden verlassen - auch in brenzligen Situationen. Kein Einsatz gleicht dem anderen, es sind immer neue Taktiken nötig um sich an die Gegebenheiten anzupassen. Das geht nur mit einem starken Team und Du kannst ein Teil davon sein! 

Weitere Informationen: zum mitmachen! und über die Grundausbildung


Ansprechpartner: Klaus Liepert, OV-Memmingen[ät]thw-mm.de